Therapie hinter Gittern

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Victoria Wilkinson (links) mit Mishka und Susana Salamanca mit Aisha – Die Therapeutinnen verbinden Kunst- mit Tiertherapie. Fotos: Sandra Gyurasits

„Nutzt die Zeit hier. Jeder kann sich zum Besseren ändern.“ Miguel Ángel de la Cruz, Direktor des Gefängnisses El Acebuche in Almería, hat rund 50 junge Männer in einem Klassenraum der Haftanstalt versammelt. „Ihr sollt hier besser ausgebildet herausgehen, als ihr hereingekommen seid.“ Miguel Ángel de la Cruz ließ die 18 bis 27 Jahre alten Insassen zusammenkommen, um ihnen ein Pilot-Projekt vorzustellen.
In der Anstalt von Almería wird seit Februar erstmals eine kombinierte Therapie angeboten, die sich auf Kunst und Hunde stützt. Dabei geht es nicht darum, ein schönes Bild zu malen oder dem Hund „Sitz“ und „Platz“ beizubringen. Kunst und Tier sollen den Häftlingen helfen, sich zu entwickeln, mit Stress und Frustration umzugehen, Alternativen bei Lösung von Problemen zu finden und sich auf das Leben außerhalb der Gefängnismauern vorzubereiten.

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