Tödlicher Klippensprung

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Der Unfall ereignete sich in der Bucht Cala del Francés. Foto: Ángel García

Alicante/Tabarca – sw. Auf der Insel Tabarca ist es am Dienstag zu einem schlimmen Unglück gekommen. Ein 18-Jähriger starb, nachdem er in der Bucht Cala del Francés von einem Fels ins Wasser gesprungen war. Vier Stunden lang suchten Taucher der Guardia Civil nach dem jungen Mann aus Santa Pola, was der starke Wellengang erschwerte. Erst um 20 Uhr fanden sie den toten Leib, 20 Meter weit weggetrieben, in drei Meter Tiefe. Nun soll die Autopsie feststellen, ob der Aufprall oder Ertrinken die unmittelbare Todesursache war. Um die Angehörigen des aus Paraguay stammenden Gestorbenen kümmern sich Psychologen des Roten Kreuzes. Lokalmedien betonen die Gefährlichkeit unbedachter Klippensprünge, die unter Jugendlichen an der Costa Blanca üblich sind. Vor fast genau einem Jahr wurde ein 14-Jähriger nach einem unglücklichen Aufprall in El Campello schwer verletzt – damals allerdings war es laut Familie kein freiwilliger Sprung.

 

 

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