Tool für weniger Staus

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Stausituationen will man in größeren Städten dank Technologie umgehen. Foto: CBN-Archiv

Valencia/Toulouse – ds. Laut der Tageszeitung Las Provincias, hat ein gemeinsames Forscherteam der Universitäten Politècnica de València (UPV) und Paul Sabatier-Toulouse III, eine Verkehrsmanagementlösung für autonome Fahrzeuge entwickelt, die dazu beiträgt, Staus und Verschmutzung in Städten zu reduzieren.

Im Gegensatz zu den derzeitigen Systemen, die alternative Routen bei Staus zu einem bestimmten Zeitpunkt vorschlagen, ermöglicht das neue Tool der UPV Computer Networks Group-Disca, die aktuelle sowie zukünftige Stausituation in einem ganzen Ballungsgebiet zu erkennen, so dass in Echtzeit der beste Weg vorgeschlagen werden kann. Entsprechend können Staus vermieden werden, was wiederum eine Verkürzung der Fahrzeugverkehrszeiten und damit eine Senkung der Umweltbelastung in den Städten ermöglicht.

„Unser Vorschlag erleichtert es den Behörden, den Verkehr in einem bestimmten Gebiet und für den Zeitraum, den sie für angemessen halten, einzuschränken oder zu unterbinden“, erklärte der UPV-Forscher und Projektkoordinator Carlos Tavares Calafate gegenüber der spanischen Nachrichtenagentur EFE. Beispielsweise könnte das Tool „den Verkehr in der Nähe von Schulen während den Ein- und Ausstiegszeiten oder in Gebieten, in denen Krankenwagen fahren oder ein Unfall passiert ist, reduzieren.“

Damit wird ein neues Paradigma für das zukünftige städtische Verkehrsmanagement geschaffen, bei dem der Zugang zu einem Ballungsraum, „Verhandlungen“ zwischen Fahrzeugen und Behörden erfordert. „Es sind die Behörden, die dafür verantwortlich sind, den Weg zum Ziel anzugeben“, so der UPV-Forscher. Das Tool ist weltweit einsetzbar.

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