„Torrevieja tötet keine Tiere mehr“

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Štadträtin Carmen Morate vor ihrem Büro. Foto: M. Schicker

Torrevieja – mar. Nach der Kommunalwahl 2015 konnten die Grünen in Torrevieja überraschend eine, wenn auch fragile, Koalition schmieden und drei Jahrzehnte PP-Regierung beenden. Als Stadträtin mit dabei: Carmen Morate. Sie wurde in Mönchengladbach geboren, Ihre Eltern gehören zur Generation Wirtschaftswunder. Vor zehn Jahren zog es Morate in die zweite Heimat, „Neues ausprobieren“, wie die Mittdreißigerin sagt. Kaum angekommen, fiel ihr der traurige Zustand des Tierschutzes in der Stadt auf. Bald begann sie sich als Freiwillige zu engagieren, lernte den heutigen Bürgermeister José Manuel Dolón kennen und trat den Grünen bei.
Von Beginn an weht dem grünen Team ein rauer Wind der Opposition entgegen. Auch der Verwaltungsdschungel erschwert den Weg für die relative Politanfängerin. Der Bürgermeister will strukturelle Änderungen bewirken, „aber die sieht man nicht gleich, Dreck in einem Park aber schon“, erklärt Morate. Die „Neuen“ im Rathaus haben den Schuldenberg der Stadt halbiert, aber der Populismus agiert bekanntlich mit Emotionen, weniger mit Fakten.

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