Trutzburg gegen Piratenangriffe

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Die Bartholomäus-Kirche wirkt wie eine Burg Foto: Ángel García

Jávea – se. Mächtig, trutzig, wuchtig – das sind Worte, die einem einfallen, wenn man vor Jáveas Wehrkirche steht. Die Glocken und die Uhr im klobigen Turm, der ursprünglich ein Wachturm war, bestimmen seit Jahrhunderten den Lebensrhythmus der Jáveaner. Der älteste Teil der Kirche, der heutige Altarraum, entstand im 14. Jahrhundert. Doch das Bevölkerungswachstum und Angriffe von Piraten machten eine Erweiterung ratsam, so baute der Steinmetzmeister Domingo Urteaga ab 1513 das Gebäude zu einer großen, gotischen Wehrkirche aus.
Auf den ersten Blick fallen Schießscharten und Öffnungen für Geschütze auf dem Dach auf. Um die Kirche herum stehen noch einige Kanonenrohre und über den großen Toren thronen Gusserker – eine Art Balkon mit Öffnungen im Boden, durch die man heißes Öl auf unwillkommene Gäste goss.

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