Überfall aus Abfall

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„Das sieht heute noch gut aus“, sagten der CBN die Olbrichs. Foto: Stefan Wieczorek

Sax – sw. „Was stört Sie in Ihren Gemeinden?“, fragte die CBN-Ausgabe 1832 im Hinblick auf die Wahlen. In Sax stört ein deutsches Ehepaar eigentlich nicht viel. Eher leuchten die Augen von Peter und Rosi Olbrich, wenn sie über ihr spanisches Leben berichten, ihren Garten oder den herrlichen Olivenhain. So klingt es fast verlegen, als sie doch zur Sprache bringen, was ihnen übel aufstößt: der Müll.
Ausgerechnet da, wo es aus ihrer Siedlung am Stadtrand zur Autobahn geht, und die Stadt märchenhaft mit der aufragenden Burg erscheint, ist der Traum vorbei. Die Sammelstelle mit acht Containern ist dort das eine, das andere aber die Masse aus Resten: Plastik, Papier, Styropor, bis zu Matratzen und Möbeln. Alles kreuz und quer.

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1 KOMMENTAR

  1. An sich gehts mich ja nichts an, wenn die Bevölkerung der Costa Blanca ihre Umwelt verdreckt, aber es tut doch weh, dass jahrelange Werbung für ein besseres Leben mit weniger Umweltverschmutzung so wenig gebracht hat.

    Immer noch fliegen Dosen und Flaschen in die Gegend und immer noch ist Mülltrennung ein ungelöstes Rätsel für viele. Oder was soll dazu sagen wenn im Flaschenkontainer Blechdosen und Essensreste ensorgt wurden, oder die Wälder mit Haufen von Bierdosen verziert wurden? Ein Pfandsystem, wie in anderen Ländern, ist zu kompliziert für die normalen Kunden? Oder liegts am Handel, der sich traditionell einen Dreck drum kümmert, was mit den einmal verkauften Waren dann wirklich passiert.

    Kommen wir doch mal zu den Plastiktüten. Immer noch werden einem Plastiktüten in allen Größen geradezu aufgedrängt – der Reklame wegen natürlich. Dass die dann gleich in den Müll wandern und irgendwo auf illegalen Müllplätzen entsorgt werden, stört doch niemanden – noch nicht.

    Wann denn endlich?

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