Unfallfähre liegt noch an Hafeneinfahrt

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Die Steinblöcke an der Hafeneinfahrt wurden der Pinar del Rio zum Verhängnis. Foto: Emilio González

Dénia – ab. Die in der Nacht von Freitag auf Samstag (16./17. August) an der Hafeneinfahrt Dénias aufgelaufene Fähre Pinar del Río liegt auch heute, am Montag, 19. August, noch am Unfallort. Ein Taucherteam ist damit beschäftigt, die Beschädigungen an Steuerbord zu bewerten. Wann mit der Bergung der Schnellfähre, in der sich etwa 70 Fahrzeuge befinden, begonnen werden kann, wollte Baleària auf Anfrage der CBN nicht bekanntgeben.

Die Pinar del Río war in der Nacht zum Samstag mit 393 Passagieren aus Ibíza gekommen und rammte um 23.20 Uhr die Hafenmole Moll de la Pansa. Durch den Unfall verzögerte sich der Beginn des Feuerwerks, das den Abschluss der Moros y Crisitanos bildete. Eine offizielle Mitteilung über die Unfallursache gibt es bislang nicht. Personen wurden nicht verletzt.

Baleària stellte für die Passagiere, die mit dem Auto an Bord gegangen waren, Busse zur Verfügung, die in Richtung Alicante und Valencia mit mehreren Zwischenstopps fuhren. Mitarbeiter der Schifffahrtsgesellschaft stünden mit den Passagieren in Kontakt, um sie über den Fortschritt der Bergungsarbeiten zu informieren, erklärte der Sprecher. Erst wenn die Fähre in den Hafen gebracht worden ist, können die Fahrzeuge an Land gebracht werden.

Personen, die seit dem Unfall eine Fahrt mit der Pinar del Río nach Ibíza oder Mallorca gebucht hatten, wurden alternativ auf die Fähren Cecilia Payne, Ramón Llull, die auf der Linie Dénia-Ibiza-Mallorca verkehren sowie Marie Curie und Hedy Lamarr, die von Valencia in Richtung der Balearen-Inseln abfährt, umgebucht.

 

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