Vergrabene Kinderseele

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Besucher des „Refugio“ mit Helm und Lämpchen. Foto: Ángel García

Alicante/San Gabriel – sw. „Was hast du dir dabei gedacht?“, schreit der Vater den Sohn an. Es klatscht, der Junge schreit auf. „Sie hätten dich töten können, verstehst du?“, keucht der Vater. Sie kauern in einem Versteck, Gedröhne ist zu hören, in der Ferne kreisen Bomber. Es ist Mai des Jahres 1938.
80 Jahre später erinnert sich jener Junge an diese Szene, wenn er an die Tage denkt, als auf Alicante Bomben fielen (siehe auch Costa Blanca, Seite 4). „Ich war unter freiem Himmel herumgelaufen“, begründet Antonio Gómez die Wut seines Vaters.

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3 KOMMENTARE

  1. Eine schlimme Zeit war das wohl.
    Es war der Spanische Bruderkrieg der solche Szenen ermöglichte.
    Da waren es die Faschisten die all dies mit dem Spanischen Volk anstellten.
    Dies alles was sich in dieser Zeit hier Zugetragen hat, sollte man sich öfter in Erinnerung bringen und nicht Verdrängen.
    In Spanien ist sicher noch viel über diese Zeit Aufzuarbeiten.
    Und es Brodelt schon wieder in Spanien.

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