Viele Missverständnisse

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Die Cova Tallada ist im Sommer häufig überfüllt – das soll sich jetzt ändern. Fotos: Ángel García

Jávea – se. Großen Ärger gab es nicht, aber kleinere Anlaufschwierigkeiten in der ersten Woche, in der die Wasserhöhle Cova Tallada nicht mehr ohne Anmeldung zugänglich war. Der Grund: Der Mitarbeiter der Naturparkverwaltung, der den Zugang kontrolliert, steht erst am Anfang des Pfades zur Höhle. Um dorthin zu gelangen, muss man aber erst zu Fuß eine lange, steile Anhöhe überwinden. Und ist man dann oben, so heißt es für viele: „Ohne Genehmigung dürfen Sie hier nicht mehr durch.“ Zwar können Besucher die Zutrittserlaubnis vor Ort per Smartphone beantragen. Da es auf der Anhöhe aber keinen Empfang gibt, müssen sie wieder zurücklaufen.
So war Alex García aus Valencia etwas sauer, als er an dem Wachmann scheiterte. „Ich finde die Regelung genial, weil die Höhle im Sommer wirklich zu voll war. Aber das hätte man uns doch schon am Fuß dieses Aufstieges sagen müssen“, schimpfte der 32-Jährige. „Und ich habe noch Glück, weil es heute noch Genehmigungen gibt. In der Hochsaison wird das nicht der Fall sein und dann gibt es sicher viel Ärger.“

Unbedingt Lampe mitbringen
Der 80-jährige José Luis Ipas aus Zaragoza hatte sich dagegen per Internet problemlos angemeldet und findet die neue Regelung sinnvoll. „Viele sind sehr unzivilisiert und so etwas Tolles muss man schützen“, sagt er. „Der Weg ist nicht anstrengend aber gefährlich und oft direkt am Steilhang. Also Vorsicht! Und man sollte eine Taschenlampe mitbringen, um alle Winkel der Höhle zu erforschen.“

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