Vom Gasmann abgezockt

250 Euro für ein ausgetauschtes Teil – Deutsche aus Jávea fühlt sich betrogen – Omic-Büro nicht besetzt

0
474
Bei Jáveas Verbraucherschutzbüro Omic kamen die Deutschen nicht weiter. Fotos: Ángel García

Jávea – se. Heidi Laarman Kladek hat ein Anliegen: Sie möchte die Leute vor Gasinspektoren warnen, die nicht autorisiert sind oder viel zu hohe Preise verlangen. Sie selbst hat schlechte Erfahrungen gemacht: Sie besuchte kürzlich ihre 79-jährige mütterliche Freundin Roswitha Glaser in Jávea, als auf einmal zwei Männer an der Tür klingelten. „Sie haben etwas am Gasherd ausgetauscht und dann 250 Euro abkassiert“, erzählt sie. „Mir kam das komisch vor und ich machte ein Foto von ihrem Auto, ohne dass sie es merkten.“
Am Abend meldete Laarman Kladek den Vorfall bei der Guardia Civil. „Denn meine Freundin kann kaum laufen und kommt nur mit sehr viel Mühe aus dem Haus, aber für die alte Dame sind 250 Euro viel Geld.“ Die Polizei konnte ihr nicht weiterhelfen, denn die Firma Retsagas gebe es tatsächlich. Da offensichtlich eine Leistung erbracht worden sei, könne man eine Anzeige nicht entgegennehmen. Man riet ihr, mit der viel zu hohen Rechnung zum Verbraucherschutzbüro Omic zu gehen.

Mehr in der Printausgabe

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.