Vorsicht im Verkehr

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Im spanischen Straßenverkehr geht es mitunter drunter und drüber. Auch innerorts soll deshalb die Höchstgeschwindigkeit herabgesetzt werden. Fotos: Ángel García

Michael Trampert. Mit dem Auto oder einem Wohnmobil in den Urlaub nach Spanien zu fahren, ist für viele Deutsche heutzutage ganz normal. Es gibt den aus der Heimat bekannten Rechtsverkehr und Straßenschilder, die ebenfalls genauso aussehen wie in Deutschland. Da sollte die Fahrt auf Spaniens Straßen doch nicht zu schwer sein, mag manch einer denken. Doch damit ist es nicht getan, weiß Ute Hauser. Die Deutsche und ihr Lebensgefährte fahren einmal pro Jahr mit ihrem Wohnmobil von Frankfurt nach Torrox Costa in den Süden Spaniens.
„Wir durchqueren dabei ganz Spanien und haben festgestellt, dass der Verkehr in den verschiedenen Provinzen völlig unterschiedlich ist“, so Hauser. „Während man sich beispielsweise in Barcelona oder Madrid noch weitestgehend an die Verkehrsregeln hält, hat man das Gefühl, dass diese für Málaga überhaupt nicht existieren.“
Bei Panne gelbe Warnweste
„Als wir vor vier Jahren durch Madrid fuhren, hatten wir direkt hinter der Stadtgrenze einen Platten“, erklärt Ute Hauser. „Mein Lebensgefährte fuhr unser Wohnmobil an den Seitenstreifen, griff sich die Werkzeugkiste und einen von zwei Ersatzreifen, die wir immer mit dabei haben, und tauschte anschließend den kaputten Reifen. Es dauerte keine fünf Minuten, als zwei Motorradpolizisten vor uns hielten und meinen Lebensgefährten in gebrochenem Englisch darauf hinwiesen, dass er sich eine Warnweste überziehen soll.“

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