Wahlkampf mit der Not

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Die Lager von Alimentos Solidarios könnten sich bald leeren. Doch laut Stadt trage dann der Verein die Schuld daran. Foto: Archiv

Torrevieja – mar. In einer dramatischen Pressekonferenz erklärte der Verein Alimentos Solidarios en Torrevieja, dass man aufgrund der Verzögerung der üblichen Jahreszahlungen an Subventionen der Stadt, zum 11. März seine Dienste – „zumindest zeitweise“ – einstellen müsse. Die Tafel, die rund 370 armen Menschen täglich Essen kocht und ihnen Lebensmittelpakete zusammenstellt, warte auf rund 40.000 Euro vom Rathaus, die rund 70 Prozent der jährlichen Fixkosten decken würden. Der Rest komme von privaten und institutionellen Spendern. Man arbeite grundsätzlich nur mit Freiwilligen, abgesehen von einem angestellten Koch. Dieser stelle täglich 219 Essen her, was monatlich 6.000 bis 9.000 Euro koste. Unter den regelmäßig in der Geschäftstelle in der Calle Apolo betreuten Bedürftigen seien 119 Minderjährige. Die NGO entstand kurz nach Ausbruch der Finanz- und Immobilienkrise, die Millionen Spanier ruinierte.

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