Was uns 2019 erwartet

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2019 steht ganz im Zeichen von Wahlen: Am 26. Mai wählen 13 Autonome Regionen einen neuen Landtag, außerdem ist Kommunal- und Europawahl. Foto: Ángel García

Madrid – ck/sk. Der Sturz der konservativen Regierung von Mariano Rajoy mittels eines Misstrauensantrags von Sozialisten und Podemos und der Hilfe der separatistischen Parteien drückte nicht nur dem Jahr 2018 seinen Stempel auf. Er hat auch der Katalonienpolitik eine neue Wende gegeben und die rechtspopulistische Vox auf die politische Bühne katapultiert. Beide Phänomene werden 2019 das politische Geschehen in Madrid bestimmen. Die wirtschaftlichen Nachrichten dürften sich erst einmal darum drehen, was teurer und billiger wird und welche Folgen die sozialpolitischen Maßnahmen der Regierung Pedro Sánchez mit sich bringen. Auch ohne Olympia, Herren-Fußball-EM oder WM wartet 2019 mit spannenden sportlichen Ereignissen auf. Schnallen Sie sich an, die Rally Dakar mit starker spanischer Beteiligung geht schon am 6. Januar los.

Politik
Seit 20 Jahren fiel die Europawahl nicht mit Landtags- und Kommunalwahlen in Spanien zusammen. 2019 tut sie es. Ob Pedro Sánchez aufgibt und 2019 auch ein neues spanisches Parlament gewählt wird, ist noch die Frage. Dann käme es am 26. Mai zum Superwahlsonntag. Ausländische Residenten können an der Europa- und Kommunalwahl teilnehmen. Falls sie das erstmals tun wollen, müssen sie bis zum 15. Januar ihren Wahlwillen in ihren Rathäusern bekunden. Einen neuen Landtag wählen alle Regionen außer Katalonien, Baskenland, Galicien und Andalusien.

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