Wo die Schafe schwimmen

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Die Cala Lo Ferrís, zwischen Torrevieja und Orihuela Costa gelegen, kommt seit jeher ohne künstliche Infrastruktur aus. Foto: Ángel García

Torrevieja – sk. Scheinbar sollen in Torrevieja die Schafhirten ihr Vieh künftig durchs Wasser treiben. Die Landesregierung hat zum Unmut von Anwohner- und Naturschutzvereinen in Torreviea den geschützten Viehtriebe-Weg – die Cañada Real – in seiner Breite zurechtgestutzt, von den offiziellen 75 Metern auf nur zehn im Stadtkern und auf 20 in noch nicht baulich erschlossenen Gebieten – suelo no urbanizable. Diese übrigens von der aus Elche stammenden Landwirtschaftsministerin Mireia Mollà (Compromís) verabschiedete Entscheidung betrifft die Cala Ferris und den umstrittenen Mauerbau. Diese Mauer wollen Anwohner und Umweltschützer zu Fall bringen mit dem Argument, sie stünde auf einem Viehtriebeweg. Das verliert nun an Schlagkraft, obwohl die Mauer nachwievor einem Viehtrieb im Weg stünde. Fast schon mit Ironie nahm Ecologistas en Acción den im Amtsblatt aufgeführten Verlauf des Weges durch die Ferrís-Bucht auf, der stellenweise durchs Wasser führt. “Das ist absurd. Welcher Viehtriebeweg führt durchs Meer? Sollen die Schafe vielleicht schwimmen?”, fragte Carlos Arribas von Ecologistas en Acción.

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