Wohin mit dem Hippiemarkt?

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Der Hippiemarkt früher: Händler mussten die Stände jeden Tag neu aufbauen. Foto: Michael Allhoff

Torrevieja – ma. Sie müssen weg, sagt die linksliberale Stadtregierung. Sie können vielleicht bleiben, widerspricht die konservative Opposition. Die Rede ist von den letzten Hippies des Paseo de la Libertad, der Straße der Freiheit. Der „Mercado de los Hippies“, der sogenannte Hippiemarkt von Torrevieja, ist seit 40 Jahren eine Tourismusattraktion der Stadt, wie die ständige Kirmes am Fischerhafen. Kunsthandwerker verkaufen dort an über 160 Ständen ihre T-Shirts, Battiktücher, Modeschmuck und Lederwaren im Schatten der mächtigen Gummibäume. Doch ihre Tage könnten gezählt sein.
Laut Regierungs-Stadtrat Domingo Soler (APTce) soll der Hippiemarkt an den Levante-Deich verlegt werden. Das ist ein alter Plan, den bereits die Volkspartei (PP) verfolgt, aber nie umgesetzt hat. Die Reihe der hölzernen Stände bildet bei starken Regenfällen eine Barriere, die verhindert, dass das Wasser über die Straßen im Zentrum zum Meer hin ablaufen kann. Auch hat der Markt keine Zugänge für Rettungsfahrzeuge.

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