Aktualisierung zu Coronavirus

Valencia - fin. Valencias Gesundheitsministerin Ana Barceló hat am Mittag in einer Pressekonferenz 1...

Valencia - fin. Valencias Gesundheitsministerin Ana Barceló hat am Mittag in einer Pressekonferenz 15 neue Coronavirus-Fälle in der Region bestätigt. Bei zwölf Infizierten handle es sich um Bewohner einer Seniorenresidenz in der Provinz Valencia. Die Patienten seien isoliert, der Krankheitsverlauf derzeit mild. Ein weiterer Patient erhole sich zuhause in Valencia von der Krankheit. Außerdem wurden zwei Männer  in der Provinz Alicante positiv auf das Virus getestet. Beide liegen im Krankenhaus, in welchen, gab Barceló nicht bekannt. Mit den neuen Fällen erhöht sich die Zahl der Infizierten in der Comunidad Valenciana auf 63, davon 42 in der Provinz Valencia, 18 in Alicante und drei in Castellón. 18 Patienten liegen im Krankenhaus, 33 sind zuhause und zwölf in besagtem Altenheim. Bei zwei Patienten sei der Krankheitsverlauf schwer. Zusätzlich zu den 63 positiv Getesteten befinden sich 59 Angestellte im Gesundheitswesen vorsorglich in Quarantäne. An den Fallas halten die Behörden unterdessen weiter fest. Erst heute Mittag drängten sich wieder Tausende Zuschauer dicht an dicht zur täglichen Mascletà auf dem Rathausplatz. Bürgermeister Joan Ribó sagte am Dienstagvormittag: "Die Fallas finden statt, solange das Gesundheitsministerium nicht das Gegenteil anordnet." In der Region Madrid und in der Stadt Vitoria sind unterdessen seit dem heutigen Dienstag alle Schulen, Universitäten und Kindergärten geschlossen. Die Maßnahme soll zunächst 14 Tage lang gelten. Am Dienstag verbot die Regierung außerdem alle Direktflüge von und nach Italien bis 25. März. Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle liegt derzeit spanienweit bei 1.622, die meisten davon konzentrieren sich auf die Region Madrid mit 800 Infizierten, das Baskenland mit 150 Fällen und La Rioja mit 100 Betroffenen. Die Behörden haben unterdessen folgende Empfehlungen für die Bevölkerung herausgegeben: Wer zur Risikogruppe gehört, soll sein Haus so wenig wie möglich verlassen. Ältere Pflegebedürftige sollen nach Möglichkeit zuhause betreut werden. Nicht unbedingt notwendige Reisen sollten abgesagt werden. In Bereichen, in denen sich viele Menschen aufhalten, etwa im öffentlichen Nahverkehr, sollte ein Mindestabstand von einem Meter zu anderen Personen eingehalten werden. Wer Symptome bei sich feststellt, sollte nach Möglichkeit zuhause bleiben und nur im Notfall medizinisches Personal aufsuchen.  

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