Marode Straßen in Luxusurbanisation – Hausbesitzer müssen Renovierungen selbst organisieren. Foto: Ángel García

Anwohner zur Kasse gebeten

Altea la Vella – ste. Wer ist da bloß zuständig?, möchte man zwangsläufig fragen, wenn man Anton Mül...

Altea la Vella – ste. Wer ist da bloß zuständig?, möchte man zwangsläufig fragen, wenn man Anton Müller, Kees Hilgers und Jan Scheer vom Nachbarschaftsverein der Urbanisationen Urlisa I und II in Altea la Vella zuhört. Ihre Häuser kauften die Residenten schon vor vielen Jahren von der Firma Puerto Deportivo Luis Campomanes S.A., die viele kleinere Unternehmen besitzt. Im Gegensatz zu neueren Wohnsiedlungen oder solchen, die schon den Prozess der „Municipalización“, der Eingemeindung, durchlaufen haben, gibt es in den beiden Urlisas kaum öffentliche Leistungen wie Müllabfuhr oder Straßenarbeiten. „Einige Bewohner, die schon sehr lange hier leben, sind überzeugt, dass die Wohngebiete schon in den 80er und 90er Jahren eingemeindet wurden, aber niemand hat je irgendwelche Dokumente erhalten“, erklärt der amtierende Vorsitzende des Nachbarschaftsvereins, Kees Hilgers.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare