Straetz und Binder mit dem Mastin, der in erbärmlichem Zustand abgegeben wurde. Foto: Ángel García

Apasa in Finanzkrise

Jávea – se. Jáveas Tierschutzverein Apasa ist in Geldnot – obwohl er ein Abkommen mit der Stadt Jáve...

Jávea – se. Jáveas Tierschutzverein Apasa ist in Geldnot – obwohl er ein Abkommen mit der Stadt Jávea hat: Apasa nimmt alle Straßenhunde in Obhut, und die Stadt unterstützt das Tierheim mit rund 45.000 Euro im Jahr. „Doch dieses Jahr haben wir noch keinen Cent bekommen“, sagt Kassier Thomas Binder. Und das ist ein Problem. „Denn hier geht es ja nicht um Straßenarbeiten, die man verschieben kann, sondern um Tiere, die Hunger haben“, erklärt die zweite Vorsitzende Monika Straetz. Das Tierheim habe den Sommer nur dank einer Spende von 20.000 Euro überstanden. Dazu kommt, dass das Abkommen mit der Stadt noch nicht einmal unterschrieben ist. „Denn dazu brauchen wir neuerdings einen elektronischen Zugang zum Rathaus“, sagt Binder. Die bürokratischen Schritte dazu hat Apasa mithilfe eines Anwalts, der für den Verein ehrenamtlich arbeitet, am 3. August eingeleitet. Doch es erwies sich als schwierig – der Verein hätte bis nach Madrid gehen müssen, um alle Auflagen zu erfüllen. „Wir haben beim Rathaus protestiert, und sie haben uns gestattet, den Zugang des Wirtschaftsförderungsvereins Creama zu benutzen“, sagt Binder. Doch jetzt sei Ende Dezember, und sie seien keinen Schritt weitergekommen.

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