Solidaritätsbekundung für die Vega Baja in den Sozialen Netzwerken. Foto: Rathaus Orihuela

Bangen um Almoradí

Orihuela - sw. Die Folgen des Gewitters sorgen in der Vega Baja am Samstagnachmittag weiter für Chao...

Orihuela - sw. Die Folgen des Gewitters sorgen in der Vega Baja am Samstagnachmittag weiter für Chaos. Da der Fluss Segura an mehreren weiteren Stellen überlief, stieg das Wasser in Dolores - wo für mehrere Stunden der Strom ausfiel - und Almoradí auf 1,5 Meter. Letzteres ist offenbar kurz davor, wegen der Überschwemmung genauso abgeschnitten zu werden wie seit Mittag Daya Vieja und Daya Nueva - und bereits seit vorgestern das Krankenhaus Vega Baja. Hier bringen Katastrophenschutz-Einheiten Ärzte und Sanitäter mit Lastwagen zur Arbeit. 300 Kräfte des Militärs und 700 der Guardia Civil sind im Landkreis im Einsatz. Laut "Información" haben Tausende ihre Häuser verlassen müssen. Allein 400 aus der Urbanisation Saladares in Almoradí. Die Polizei bittet Bürger, sich nicht vom besseren Wetter täuschen zu lassen und sichere Standorte auf keinen Fall zu verlassen. Auch sollten Straßen nicht unnötig befahren werden, um Rettungsfahrzeugen Platz zu lassen. Ferner hat das Gesundheitsamt von Orihuela dazu aufgerufen, die Nummer 616 881 089 anzurufen, wenn tote Tiere entdeckt werden, damit sie von Fachleuten entfernt werden könnten. Die Tierhelfer von Asoka warnten davor, auf eigene Faust Tiere retten zu wollen. Die Station sei überschwemmt, aber alle Hunde seien sicher. Vier Katzen seien gestorben. Bei Notfällen ist generell die 112 zu wählen. Nicht entmutigen lassen, wenn man nicht sofort durchkommt. Selbst der Bürgermeister von Daya Vieja hatte am Telefon warten müssen, wie er in einem Online-Video unter Tränen erzählt. Er bat am frühen Nachmittag um die Hilfe Freiwilliger, weil sein Ort offenbar nicht die notwendige Unterstützung erhielt. Wer fern ist, kann sich zumindest in den Sozialen Netzwerken mit dem überschwemmten Landkreis solidarisch zeigen. Das tun Menschen derzeit, indem sie das obige Symbol teilen.

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