Auch an künstlichen Riffen haben Taucher Sensoren angebracht. Foto: IEL

Bedrohtes Leben am Riff

Alicante – ann. Dürre und extreme Wetterereignisse sind die längst bekannten Auswirkungen des Klimaw...

Alicante – ann. Dürre und extreme Wetterereignisse sind die längst bekannten Auswirkungen des Klimawandels auf der Erde. Doch auch für die Unterwasserwelt hat der Temperaturanstieg der Meere verheerende Folgen. Das in El Campello beheimatete Institut für Küstenökologie (IEL) untersucht jetzt die Auswirkungen des Phänomens auf die Riffe vor der Küste Alicantes. Konkret wird das Projekt „Auswirkungen des Klimawandels auf das Habitat Riff in der Region Levante/Balearen“ am Peñón d’Ifach in Calp, vor der Sierra Helada bei Benidorm, an der Küste der Marina Baja, am Cabo de las Huertas in Alicante und vor der Insel Tabarca durchgeführt. Die Initiative läuft in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Ökologischen Übergang zunächst bis Februar 2021. Die erste Phase besteht darin, Kolonien von Wurmschnecken, Seefächern und Korallen zu identifizieren und Sensoren zu installieren. Diese sollen per Streaming ständig physische Parameter wie Temperatur und PH-Wert messen. Diese Indikatoren für den Klimawandel geben Aufschluss über die Entwicklung der Kolonien.

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