Betrug beim Bau des Polideportivo?

Altea – ste. Das Amtsgericht von Benidorm hat eine Einstellung des Verfahrens gegen Alteas ehemalige...

Altea – ste. Das Amtsgericht von Benidorm hat eine Einstellung des Verfahrens gegen Alteas ehemaligen Bürgermeister Miguel Ortiz von der PP abgelehnt. Dieser wird unter anderem des Betruges und der Veruntreuung beim Bau des Alteaner Sportzentrums bezichtigt. Im Polideportivo der Gemeinde finden bis zu 3.000 Personen Platz. Das Stadion war zwischen 2006 und 2007 in nur 153 Tagen errichtet worden. Bereits im März 2007 beherbergte die Gemeinde dann auch schon die nationale Handballmeisterschaft. Undurchsichtige Bauvergabe Die Anklage kritisiert die Auftragsvergabe für das Bauprojekt über ein Eildekret des Bürgermeisters, wobei eigentlich eine Abstimmung im Stadtrat vorgeschrieben sei. Durch den Zeitdruck und die intransparente Vergabe des Bauauftrags habe sich das Projekt um 1,8 Millionen Euro verteuert, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Dieses Geld sei im Gemeindehaushalt zu dieser Zeit nicht aufzutreiben gewesen. Die Verteidigung von Ortiz Zaragoza zitiert wiederum ein Gutachten des Stadtarchitekten aus der auf den Konservativen folgenden Legislatur des Sozialisten Andrés Ripoll, was feststellt, die zusätzlichen Kosten von 1,8 Millionen Euro seien „nicht auf Fehlverhalten des Rathauses und des Bürgermeisters zurückzuführen“. Eine Sprecherin der PP gibt gegenüber der CBN an, dass „es sich bei dem aktuellen Verfahren um das vierte Mal seit 2006 handelt, dass PSOE und Compromís gegen Ortiz vorgehen. Die drei vorherigen Verfahren hat Ortiz allesamt gewonnen“.

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