Eine Gruppe junger Menschen steht im Sonnenuntergang an einem Strand.
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Treffen mit Freunden und Familienangehörigen haben in Dénia Infektionsherde ausgelöst.

Zahl der Neuinfektionen gesunken

Coronavirus an der Costa Blanca: Einschränkungen bleiben -Wieder mehr Fälle in Dénia

  • vonStella Kirchner
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  • Stephan Kippes
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An der Costa Blanca bleibt die Coronavirus-Lage stabil. Die Region verzeichnet zwar täglich neue Covid-19-Fälle, die Lage in den Krankenhäusern ist aber nicht angespannt.

  • Das Landesgesundheitsministerium gibt die neuen Zahlen der mit dem Coronavirus infizierten Personen in der Region Valencia bekannt.
  • An der Costa Blanca und auch im Hotspot Dénia hat sich die Lage stabilisiert.
  • Viele positiv Getestete an der Costa Blanca haben keine Covid-19-Symptome.

Update, 25. September, 12.40 Uhr: Das Landesgesundheitsministerium in Valencia hat beschlossen, die im August verabschiedeten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ab Montag, 28. September, um 21 Tage zu verlängern. Die Regelungen betreffen hauptsächlich das Nachtleben, die Gastronomie und Veranstaltungen. Auch Rauchen im Freien ist weiterhin verboten, wenn kein Abstand von zwei Metern eingehalten werden kann.

Für die letzten 24 Stunden meldet das Ministerium 707 Neuinfektionen im Land Valencia, 296 davon an der Costa Blanca. Gleichzeitig wurden 688 Menschen nach einer Covid-19-Erkrankung gesundgeschrieben, acht Personen starben. In der Provinz Alicante befinden sich momentan 168 Patienten mit Sars-Cov-2 im Krankenhaus, 33 von ihnen auf der Intensivstation.  Die Zahl der aktiven Fälle im Land Valencia beläuft sich auf 6.286.

Das Landesgesundheitsministerium hat auch die Zahlen für die Marina Alta bekanntgegeben. In den letzten drei Tagen starb ein Mensch an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung in Dénia. Auch die Zahl der Coronavirus-Fälle ist im Vergleich zur letzten Aktualisierung gestiegen: 63 Menschen haben sich in der Marina Alta mit Sars-CoV-2 angesteckt. Mit 31 komm fast die Hälfte der Betroffenen aus Dénia. Jávea und Ondara melden sieben Neuinfektionen, Gata de Gorgos fünf, El Verger drei, Calpe, Benitachell, Benissa und Teulada jeweils eine, Pedreguer und L‘Atzúbia je einen Betroffenen.

UrlaubsregionCosta Blanca
ProvinzAlicante
LandValencia
Küstenlänge 244 Kilometer

Coronavirus an Costa Blanca: Zwei Tote in Alicante, Dorf verhindert Lockdown

Update, 22. September, 14.45 Uhr: Die Coronavirus-Lage im Kreis Marina Alta an der Costa Blanca entspannt sich zunehmend. Für die vergangenen vier Tage hat das valencianische Gesundheitsministerium lediglich 44 Neuinfizierungen vermeldet. Zum Vergleich: Am Freitag hatte Valencia noch 91 neue Covid-19-Fälle für die Marina Alta verzeichnet - und zwar binnen drei Tagen.

Dénia führt zwar die Liste mit den meisten Coronavirus-Ansteckungen an, meldet aber nur 24 Betroffene, weniger als die Hälfte im Vergleich zur Vorwoche. Jávea verzeichnet sechs neue Betroffene, Ondara vier, El Verger, Benidoleig und Teulada jeweils zwei, Pedreguer, Pego und Orba einen. Viele andere Gemeinden an der Costa Blanca, etwa Calpe, Benissa, Gata de Gorgos oder Benitachell sind dagegen in den vergangenen vier Tagen Covid-frei geblieben. Insgesamt zählt die Marina Alta derzeit 245 aktive Corona-Fälle, am Freitag waren es noch 328.

Update, 22. September: Laut Land Valencia sind in der Provinz Alicante seit Sonntag zwei Menschen an Coronavirus gestorben. Seit Ausbruch der Pandemie starben an der Costa Blanca 547 Menschen. Die Sterblichkeitsrate in der zweiten Welle der Coronavirus-Pandemie beträgt in der Provinz Alicante 0,4 Prozent, meldet die Zeitung „Información“. Im Land Valencia beträgt die Rate 0,5 Prozent. Das Dorf Pinoso im Hinterland hat derweil den Lockdown im letzten Moment verhindert. Vergangene Woche stiegen die Fälle bedrohlich an. Die Landesregierung war kurz davor, die Gemeinde in kollektive Quarantäne zu stecken. Doch das Rathaus wusste mit verschärften Sicherheitsmaßnahmen die Tendenz abzuschwächen.

Update, 21. September: 168 der 542 Gemeinden in der Region Valencia haben seit Ende des Notstands mindestens einen neuen Coronavirus-Ausbruch verzeichnet - also "nur" ein Drittel aller Dörfer und Städte der Comunidad Valenciana. Seit dem ersten Ausbruch in einer Fleischfabrik in Rafelbunyol Ende Juni hat die Landesregierung Ausbrüche in 96 Gemeinden der Provinz Valencia gemeldet, in 44 der Provinz Alicante und somit an der Costa Blanca und in 28 der Provinz Castellón. Bei den Städten ist Valencia mit mehr als 300 Coronavirus-Infektionsherden am stärksten betroffen, in der Provinz Alicante führt Elche mit über 30 Ausbrüchen die Statistik an, in Castellón ist es die Provinzhauptstadt mit knapp 30.

Coronavirus an der Costa Blanca: 40 Neuinfektionen in der Marina Alta

Update, 18. September: Die Infektionszahlen in Dénia scheinen ihren Zenit überschritten zu haben. Von den 69 Neuinfektionen von Freitag bis Dienstag fallen noch 40 auf die Kreisstadt der Marina Alta ab, aber das sind schon bedeutend weniger als 66 vom Freitag und 63 vom vorausgegangenen Dienstag.

Mit 198 aktiven Infektionen steht die als Corona-Hotspot gehandelte Kreisstadt nicht mehr auf Platz drei, sondern hinter den Provinzhauptstädten Valencia mit 1.288 aktiven Fällen, Alicante mit 547 und Castellón mit 234 Fällen. Bezüglich der Neuinfektionen ziehen drei große Städte im Süden der Costa Blanca, Elche (46 Neuinfektionen/181 aktive Fälle), Orihuela (46/95), und Torrevieja (51/110), an Dénia vorbei.

Calp verzeichnete fünf Neuinfektionen, vier kommen auf Jávea, Ondara und El Verger, drei stammen aus Gata de Gorgos, zwei aus Pedreguer und Benitachell. Je einer ist es in Benissa, Teulada, Pego, Els Poblets, Vall de Laguar und Castell de Castells.

Trotzdem starben im Kreiskrankenhaus Dénia von Freitag bis Dienstag zwei Patienten mit Covid-19, einer aus Teulada und einer aus Castell de Castells, womit die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie 23 erreicht.

Die Region Valencia vermeldete am Dienstag 905 Neuinfektionen und drei Todesfälle mit Covid-19 binnen 24 Stunden. Damit sind dieses Jahr 1.564 Menschen mit Covid-19 in der Region an der Krankheit verstorben, 232 in Castellón, 539 in Alicante und 793 in Valencia. Derzeit benötigen 502 Personen stationäre Behandlung, 150 leben in der Provinz Alicante, von denen wiederum 29 auf der Intensivstation liegen. Die Gesundheitsbehörden haben eine Million Menschen auf das Virus getestet. 7.064 Infizierte können das Virus noch übertragen.

Update, 17. September: Aktuelle Daten und Entwicklungen zum Coronavirus in ganz Spanien.

Update 15. September: Das valencianische Gesundheitsministerium hat seit Juni um die 2.000 Ärzte und Krankenpfleger für die Krankenhäuser in Alicante eingestellt. Das entspricht etwa 11 Prozent des ganzen Gesundheitspersonals an der Costa Blanca. Der Gewerkschaftsdachverband CC.OO. kritisiert die Neueinstellungen als „absolut unzureichend“, da das Patientenaufkommen in derselben Zeit um 15 Prozent gestiegen ist. Das liegt vor allem an den Einschränkungen in Gesundheitszentren, weswegen viele Arbeitnehmer, die sich krankschreiben lassen möchten, stattdessen in die Notaufnahme müssen.

Auch der Süden der Provnz Alicante verzeichnet derweil Neuansteckungen, auch im Zusammenhang mit dem Schulanfang. An einer Schule in Torrevieja hatten nun zwei Klassen Corona-Fälle. Vergangene Woche wurden an anderen Schulen der Stadt bereits zwei Fälle in Schulklassen festgestellt. In Monforte bei Elche blieb ein ganzer Kindergarten für zwei Wochen geschlossen: Wegen einer positiv getesteten Aushilfskraft gingen zehn Erzieherinnen in Quarantäne.

Coronavirus an der Costa Blanca: Dénia bleibt Hotspot

Update 11. September: 105 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind in den vergangenen drei Tagen von Dienstag bis Donnerstag in der Marina Alta festgestellt worden. Covid-19-Opfer gab es keine zu beklagen. Damit sinkt die Zahl der Neuinfizierten leicht im Vergleich zu der vorherigen Erhebung, bei der 122 Fälle mittels PCR-Test in allerdings vier Tagen erfasst wurden. Auf Dénia kommen erneut 66 Fälle, es geht weiter nach oben nach 63 und 58 SARS-CoV-2-Fällen bei den vorausgegangenen Angaben des Gesundheitsministeriums aus Valencia. Anderswo sinken die Zahlen erfreulicherweise, in Jávea von 26 auf sechs und in Ondara von zehn auf fünf. Je vier Neuinfizierte machten die Gesundheitsbehörden in Teulada, El Verger und Orba aus. Calpe, Benissa Benitachell und Gata de Gorgos kommen auf je zwei, einen Infizierten in drei Tagen erfasste man in Pedreguer, Pego, Jalón, Benidoleig und Sanet i Negrals.  
 

Update 8. September: Bei 122 Einwohnern der Marina Alta ist über das Wochenende das Coronavirus mittels eines PCR-Tests festgestellt worden. Damit bleibt die Ansteckungszahl im Vergleich zur Vorwoche im Landkreis an der Costa Blanca konstant. Dénia verzeichnet nun allerdings 63 Neuinfektionen anstatt der 58 aus der Vorwoche. Trotzdem scheint sich die Lage auch in der Kreishauptstadt zu stabilisieren, da ja das valencianische Gesundheitsministerium zum 31. August 91 Fälle gemeldet hatte.  Nach oben gehen die Zahlen in Jávea, wo 26 Fälle und damit acht mehr als in der Vorwoche registriert wurden. Und Ondara zieht mit 20 Fällen am Nachbarn El Verger vorbei.

Dramatisch ist die Lage im Altersheim Casaverde de la Torre in Pilar de la Horadada, wo über die Hälfte der Bewohner und ein Großteil der Beschäftigten mit dem Coronavirus infiziert sind. Das Heim wurde unter Landesaufsicht gestellt.

Zur Entwicklung des Coronavirus in ganz Spanien.

Die verbleibenden Gemeinden der Marina Alta bleiben im Bereich von fünf Neuinfektionen oder weniger. Vorne weg Calp mit fünf, Pedreguer und Beniarbeig mit je drei, Teulada-Moraira, Orba, Pego und El Verger mit je zwei sowie Benissa, Jalón, Gata de Gorgos und Els Poblets mit je einem.

Die Ansteckungsgefahr lässt sich abschätzen an der Zahl der Personen, die sich in den vergangenen beiden Wochen infiziert haben. Diesbezüglich rangiert Dénia mit 217 Fällen an dritter Stelle in der Region, nur die Hauptstadt Valencia mit 1.518 Fällen und Alicante mit 501 liegen davor. Gandía kommt auf 196, Elche auf 124, Benidorm auf 97. Orihuela auf 81, Oliva und Pilar de la Horadada auf je 69 sowie Jávea auf 68.

Coronavirus in der Region Valencia: Zahlen bleiben über Wochenende stabil

Die Region Valencia kam dieses Wochenende mit 502 Neuinfektionen relativ glimpflich davon. Allerdings musste das Gesundheitsministerium auch sieben Todesfälle von positiv aus das Coronavirus getesteten Menschen vermelden und 33 Ausbrüchen mit allein 143 Infizierten nachgehen - 15 davon in der Landeshauptstadt Valencia und allesamt Freundes- und Familientreffen. In Oliva und Torrevieja stießen die Behörden auf je einen Ausbruch, der mit dem Arbeitsplatz in Verbindung gebracht wird. Die Provinz um die Landeshauptstadt Valencia bleibt mit 340 Neuinfektionen an der Spitze, Alicante kommt auf 135 und an Castellón zieht das Virus mit 27 Neuansteckungen nahzu vorbei.

Die Krankenhäuser der Region müssen noch keinen Kollaps fürchten. So konnten zum Wochenende 1.279 Covid-19-Patienten aus der stationären Behandlung entlassen werden. Somit bleiben noch 453 Coronavirus-Fälle in Behandlung, 138 davon an der Costa Blanca und 260 in Valencia. Eine Behandlung in den Intensivstationen benötigen 72 Personen in der Region.

Derzeit leben 5.731 Menschen in der Region, die sich in den vergangenen 14 Tagen angesteckt haben und somit das Virus ausbreiten könnten. Das entspricht 15,63 Prozent aller bisher erfassten Coronavirus-Fälle in Valencia. Wie Gesundheitsministerin Ana Barceló mitteilte, hat man unter den fünf Millionen Einwohnern der Region 746.532 PCR-Tests durchgeführt.

Update 4. September: Calpe erlebt einen Coronavirus-Ausbruch mit 17 positiv Getesteten. Laut Angaben des Rathauses war eine Gruppe Touristen aus dem Baskenland der Ursprung, die aktuell in ihrem Ferienhaus Quarantäne halten. Die Gemeinde lobt das Verhalten der jugendlichen Touristen, die „mit großem Verantwortungsbewusstsein alle nötigen Maßnahmen ergriffen haben und den Gesundheitsbehörden alles frühzeitig gemeldet haben“. Die Situation in Calpe sei unter Kontrolle.

Coronavirus an Costa Blanca: Fallzahlen steigen, Lage in Krankenhäusern bleibt stabil

Entwicklungen zum Coronavirus in ganz Spanien.

Update 31. August: Mit Benigànim schickt Valencia seinen ersten Ort in Coronavirus-Quarantäne. Innerhalb von nur zwei Wochen hat sich hier die durchschnittliche Infektionsrate über sieben Tage pro 100.000 Einwohner von 34 auf fast 1000 gesteigert.

Erstmeldung: Alicante – Dénia macht das Coronavirus zu einem Problem an der Costa Blanca, - auch wenn sich die Lage in der Kreishauptstadt zu stabilisieren scheint. Das valencianische Gesundheitsministerium hat 49 neue Covid-Infektionen der Kreisstadt der Marina Alta von Dienstag bis Donnerstag zugeordnet, 17 weniger als in der Vorwoche. Der Landkreis Marina Alta kommt mit 91 Fällen auch besser weg als vor einer Woche, als der Kreis mit den 122 neuen Coronafällen die symbolische 1.000-Grenze in der Statistik seit Beginn der Pandemie riss..

Der Gesundheitsbezirk Marina Alta kommt in diesen drei Tagen auf 125 Fälle, betrachtet die Entwicklung zwar mit “Besorgnis”, schätzt sie aber keineswegs als “alarmierend” ein. Bei der jüngsten Sitzung des Gesundheitsausschusses sprach man sich klar gegen weitere Einschränkungen wie die Schließung von Parkanlagen oder gar noch drastischere Maßnahmen wie die Rückkehr in eine Phase des Deeskalationplans aus wie sie in einigen Gegenden in Spanien wegen der Corona-Pandemie jüngst ergriffen wurden. Das sei derzeit nicht notwendig. Das Kreiskrankenhaus Dénia verfüge über genug Kapazitäten und sei weit von einem Kollaps entfernt, zumal es sich bei der Mehrzahl der Infizierten um sogenannte asymptomatische Fälle handelt, die keiner stationäre Behandlung benötigen. Auch Bürgermeister Vicent Grimalt sprach von einer “stabilen Situation”.

Ähnlich lässt sich die Lage in der Vega Baja einschätzen. Aus dem Kreis vermeldet das Landesgesundheitsministerium aus Valencia 118 neue Coronavirusfälle, die sich auf zwei Gesundheitsbezirke aufteilen, nämlich 56 kommen in den vergangenen drei Tagen auf die Gebiete um Orihuela und 62 auf die um Torrevieja. Einen graphischen Überblick über die jeweilige Situation in den einzelnen Gemeinden bietet die Landesregierung Valencia.

Corona-Hotspot Dénia: Stadt rechnet mit sinkende Fallzahlen zum Ende der Urlaubssaison

Diese Ruhe in der Marina Alta dürfte auch mit dem absehbaren Ende der Urlaubssaison zusammenhängen. Anders als viele Tourismusziele wie etwa Benidorm, verbuchte Dénia keinen dramatischen Einbruch bei den Urlauberzahlen. Die Stadt war voll, womit sich die Infektionen teilweise erklären. Aber eben nur teilweise. Bürgermeister Vicent Grimalt nutzte auch das öffentliche Interesse bei der Ausschusssitzung und appellierte abermals an das Verantwortungsbewusstsein der Leute, wetterte gegen die Trinkgelage und mahnte zu Vorsicht bei Treffen mit Familienangehörigen und Freunden. Vergangene Woche löste die Nationalpolizei 16 Trinkgelage in Dénia auf. “Das kann doch nicht sein”, sagte Grimalt.

Weit hinter Dénia kommt Jávea mit 19 neuen Fällen. Calp verzeichnet binnen drei Tagen neun Coronavirus-Neuzugänge, El Verger vier, Teulada und Pedreguer drei, Jalón und Ondara je zwei sowie Pego, Gata und das Vall de Laguar je einen.

Valencia meldet an einem Tag 690 Corona-Neuinfizierte, 233 mehr als vor einer Woche

Derweil hat die Landesregierung Valencia am Freitag, 28. August, 690 neue Coronavirus-Fälle vermeldet, drei Menschen mit Covid-19 sind gestorben. Seit Ausbruch der Pandemie mussten 22.725 Menschen ein positives PCR-Test-Ergebnis hinnehmen. Gesundheitsministerin Ana Barceló spricht von 5.124 aktiven Coronavirus-Infizierten in der etwa fünf Millionen Einwohner großen Region, die theoretisch Mitmenschen mit dem Virus anstecken könnten. Das entspricht einem Anteil von 16,39 Prozent an der Gesamtzahl der positiv Getesteten, was einem Anstieg von 3,22 Prozentpunkten binnen einer Woche gleich kommt. Im Vergleich zur Vorwoche ist ein Anstieg bei den Fallzahlen bemerkbar, da am 21. August 457 Neuinfektionen gemeldet wurden, also 233 weniger.

Die Costa Blanca kommt auf 189 neue Fälle, insgesamt wurden in der Provinz Alicante 7.087 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Während das Virus weiterhin die Provinz Castellón links liegen lässt – 76 Neuinfektionen bei insgesamt 2.577 -, bleibt die Provinz Valencia mit 425 Neuinfektionen und 13.060 positive Getesteten insgesamt das Sorgenkind der Region.

Lage in den Krankenhäusern: 312 Covid-19-Patienten, kaum mehr als in der Woche zuvor

Die Krankenhäuser der Region konnten am Freitag 441 Corona-Patienten gesund schreiben und müssen derzeit 312 Personen mit Covid-19-Symptomen behandeln. 30 in der Provinz Castellón, fünf davon auf der Intensivstation, 82 in der Provinz Alicante, elf davon auf den Intensivstationen und 200 in Valencia, 24 davon auf der Intensivstation. Die Lage in den Krankenhäusern der Region hat sich im Vergleich zum Stand vom 21. August geringfügig geändert, als 298 Personen eine stationäre Behandlung benötigten.

Derzeit verzeichnet die Landesregierung 20 Infektionsherde in der Region, den größten mit 22 Infizierten in Castellón. Die Stadt Dénia hat vom 26. bis 28 August je einen Infektionsherd bekämpfen müssen, insgesamt sind es schon neun. Sechs davon hängen mit Privattreffen zusammen, zwei mit dem Arbeitsumfeld und nur einer, vom 17. August, mit dem Nachtleben, das die Landesregierung mit harten Auflagen praktisch in der ganzen Region ausgeknipst hat. Den schlimmsten Ausbruch mit sieben Infizierten auf einen Schlag entdeckten die Behörden am 26. August an einer Arbeitsstelle.

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