Mehrere Menschen auf einer weihnachtlich beleuchteten Straße in Alicante.
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Liefert Weihnachten den Startschuss für die dritte Corona-Welle an der Costa Blanca?

Infektionszahlen steigen wieder

Coronavirus an der Costa Blanca: Krankenhaus stellt Betten in Turnhalle auf

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  • Andrea Beckmann
  • Anne Thesing
  • Judith Finsterbusch

An der Costa Blanca wächst die Sorge vor einer dritten Coronavirus-Welle. Die Regeln wurden vor Weihnachten verschärft. Trotzdem breitet sich die Pandemie weiter aus.

  • Die Corona-Zahlen an der Costa Blanca steigen kurz vor Weihnachten wieder.
  • Region Valencia verzeichnet Rekord bei Neuinfizierten am 15. Dezember.
  • Die Corona-Inzidenz liegt in Valencia deutlich über dem spanischen Durchschnitt.

Update, 5. Januar, 12.08 Uhr: Auch in der Marina Alta wird es nicht besser, ganz im Gegenteil. Erschreckende 563 neue Coronavirus-Fälle hat das Landesgesundheitsministerium heute für die Woche seit vergangenem Dienstag in der Marina Alta bekanntgegeben. Wegen der Feiertage hatte es die letzte Aktualisierung vor einer Woche gegeben, damals wurden für die Vorwoche 479 neue Fälle gezählt, fünf Menschen waren gestorben. In der jetzigen Aktualisierung des Bezirks an der nördlichen Costa Blanca wurden zwölf neue Todesfälle beklagt. Die 14-Tage-Inzidenz steigt von 464,82 aktiven Fällen pro 100.000 Einwohner auf 517,06.

Fünf der Personen, die an Covid-19 verstarben, kommen aus El Verger, wo es einen großen Ausbruch in der Seniorenresidenz gegeben hatte. Je eine Person verstarb in Dénia, Calp, Benissa, Teulada, Pego, Els Poblets und El Ràfol d‘Almúnia. In den letzten drei Gemeinden sind es die ersten Personen, die an Covid-19 verstarben.

Von den Neuinfizierten wurden 194 in Dénia und 101 in Jávea gezählt. 55 kommen aus Teulada, 54 aus Benissa, 44 aus Calp, 37 aus Pego, 24 aus Ondara, 23 aus El Verger, 20 aus Pedreguer, 18 aus Gata, acht aus Orba, je fünf aus Benitachell und Alcalalí, je zwei aus Benichembla, Llíber, Benidoleig und El Ràfol d‘Almúnia sowie je einer aus Vall d‘Ebo, Parcent und Senija. In Vall d‘Ebo und Benichembla waren bisher keine Corona-Fälle registriert worden. Allerdings stimmt die Summe der in den einzelnen Orten gezählten Fälle (599) nicht mit der Gesamtsumme (563) überein, hier gab es offenbar einen Übertragungsfehler. Nichtsdestotrotz: Die Tendenz ist steigend.

Update, 5. Januar: In Teilen der Costa Blanca erinnert die Corona-Krise bereits wieder an die brisanten Wochen der ersten Welle – so in Elche. Hier schuf das Hospital General am Montag eine provisorische Station in der Turnhalle, nachdem die Patientenzahl urplötzlich von 72 auf über 90 stieg. Im Krankenhaus Vinalopó übertraf die Zahl der Patienten mit kritischer Gesundheitslage sogar die Höchstzahlen vom Frühjahr. Im Krankenhaus Elda liegen über 70 Patienten mit Covid-19, auf Intensivstation zwölf in kritischem Zustand. Das Personal wurde aufgestockt. In Torrevieja verdoppelte sich die Zahl der Corona-Patienten innerhalb einer Woche, bleibt aber mit 30 auf Station und sechs auf Intensivsation noch weit von den Zahlen der ersten Welle entfernt.

Land ValenciaSpanische autonome Gemeinschaft
LandSpanien
Bevölkerung4,975 Millionen (Stand 2019)
Autonomie seit10. Juli 1982

Coronavirus an der Costa Blanca: Rapider Anstieg der Fallzahlen vor Jahreswechsel

Update, 29. Dezember: In der Marina Baja an der Costa Blanca bereitet die Corona-Ausbreitung Sorge. Villajoyosa hat sämtliche Veranstaltungen auf kultureller, sportlicher, sozialer und Freizeitebene in geschlossenen Räumen bis auf Weiteres abgesagt. „Damit reagieren wir auf den rapiden Anstieg der Fallzahlen in den letzten Tagen und folgen der Empfehlung des Gesundheitsbezirks Marina Baja“, heißt es in einer Mitteilung von Bürgermeister Andreu Verdú.

Neben den abgesagten Veranstaltungen schließt Villajoyosa seine Sportstätten und ruft private Vereine dazu auf, die Sicherheitsmaßnahmen zu erhöhen. „Wir bitten alle Bürger, ihr soziales Leben einzuschränken und alle gemeinsam dafür zu sorgen, die Corona-Verbreitung aufzuhalten“, so Verdú. Villajoyosa steht bei einer 14-Tages-Inzidenz von 178,81 Fällen pro 100.000 Einwohnern im spanischen Vergleich zwar nicht allzu schlecht da. Aber die Zahl der Neuansteckungen wächst kontinuierlich an. Am Dienstag meldete die Landesregierung 38 neue Fälle in der Stadt.

Unterdessen wächst auch der Druck auf das Kreiskrankenhaus in Villajoyosa. An Heiligabend waren alle zwölf Betten der Intensivstation (UCI) mit Covid-Patienten belegt. Die Klinikleitung richtete in der Chirurgie weitere UCI-Plätze ein, doch auch davon waren über Weihnachten schon sechs von Corona-Patienten belegt.

Coronavirus an der Costa Blanca: Druck auf Krankenhäuser wächst

Update, 29. Dezember: Auch in der Marina Alta an der Costa Blanca gibt die Corona-Ausbreitung Grund zur Sorge. Das Landesgesundheitsministerium meldete heute, innerhalb einer Woche seien in der Region 479 neue aktive Coronavirus-Fälle gemeldet worden. Die Inzidenz von Neuinfektionen umgerechnet auf 100.000 Einwohner betrug damit kurz vor Jahresende 465,8 Fälle. In der Kreisstadt Dénia wurden innerhalb von einer Woche 131 Neuinfizierte gemeldet. Die Inzidenz beläuft sich in dem Küstenort demnach auf 452,9 Fälle pro 100.000 Bewohner. Ähnlich besorgniserregend ist die Situation mit 89 Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage in Jávea, gefolgt von Calp mit 57 , Teulada 47 und Pego 39 neuen Coronavirus-Patienten. Fünf Personen sind in einer Woche im Landkreis an den Folgen von Sars-CoV-2 gestorbenen. Es handelt sich dabei um drei Bewohner des Seniorenheims El Verger und zwei Personen aus Dénia. Derweil ist noch nicht abzusehen, wie sich die Weihnachtsfeiertage auf die Coronavirus-Pandemie ausgewirkt haben.

Update, 26. Dezember: Die Coronavirus-Pandemie breitet sich in der Marina Alta weiter aus. Das Krankenhaus in Dénia musste am 25. Dezember 30 Patienten mit Covid-19 stationär versorgen. Damit übt die Pandemie zunehmend Druck auf die örtliche Gesundheitsversorgung aus. Anfang des Monats mussten gerademal fünf Patienten mit Covid-19 im Kreiskrankenhaus behandelt werden. Inzwischen hat das Krankenhaus wie bereits zuvor im April die Intensivstation von 14 Einheiten auf 28 ausgebaut und ist damit am Limit angelangt. Im Nachbarkreis Marina Baixa sieht es nicht gut aus, dort verzeichnet das Krankenhaus in Villajoyosa eine hohe Auslastung mit Covid-19-Patienten. Das Gesundheitsministerium in Valencia beziffert den Anstieg der Einweisungen von Covid-19-Patienten in der vergangenen Woche auf 23 Prozent.

Das Landesgesundheitsministerium verzeichnet derzeit 508 aktive Coronavirus-Fälle im Landkreis, womit die 14-Tages-Inzidenz von Neuinfektionen umgerechnet auf 100.000 Einwohner in der Marina Alta fast 300 erreicht, nämlich 295,79. Damit gilt das Risiko einer Ansteckung mit dem Cornavirus als “extrem hoch”, statistisch gesehen vor allem in El Verger, Jávea, Teulada und Pego, aber die Neuinfektionen in Dénia, Ondara und Gata entwickeln sich ebenfalls in diese Richtung.

Den Anstieg der Fallzahlen kann man teilweise als Nachwirkung des verlängerten Wochenendes rund um den Verfassungstag in der ersten und zweiten Dezemberwoche bezeichnen. Der Dorfbürgermeister von Jesús Pobre, Javier Scotto, äußerste sich besorgt um die Belastung, unter der das Personal in der Erstversorgung - also Gesundheitszentren, Allgemeinärzte und Krankenpfleger - steht. Von Montag bis Donnerstag musste der Kreis zehn neue Coronavirusausbrüche einstecken mit insgesamt 56 Infizierten in den Gemeinden Dénia, Jávea, Gata de Gorgos, El Verger, Orba, Benissa, Ondara und Atzubia.

Das Coronavirus breitet sich nicht nur in der Marina Alta, sondern in der ganzen Region Valencia stark aus. Die 14-Tage-Inzidenz liegt bei über 376. Laut den Daten vom 23. Dezember nahmen die Neuinfektionen in der Region um 23 Prozent binnen sieben Tagen zu, die Einweisungen von Covid-19-Patienten in Krankenhäuser um 19 und die in Intensivstationen um ein Prozent zu.

Update, 22. Dezember: So viele Neuinfizierte wie nie zuvor in der Coronavirus-Pandemie wurden für die Tage Freitag bis Montag (gestern) in der Marina Alta bekannt gegeben. 236 Personen steckten sich mit dem Virus an. Die Marina Alta-Inzidenz steigt damit auf 295,7 Fälle pro 100.000 Einwohner, der im Norden der Costa Blanca gelegene Gesundheitsbezirk befindet sich im „extremen Risiko“. Die gute Nachricht: Es ist in den vergangenen Tagen niemand an Covid-19 gestorben. Besonders dramatisch ist die Situation in El Verger, hier gab es 79 neue Fälle, möglicherweise eine Folge des jüngsten Ausbruchs in der Seniorenresidenz. In Dénia gab es 45 neue Fälle, in Jávea 44. Doch auch andere Orte kämpfen mit steigenden Zahlen: Pego zählt 17 Neuinfizierte, Calp 15, Teulada acht, Ondara sieben, Pedreguer und Gata je sechs, Benissa vier. Drei neue Fälle wurden in Orba gezählt und je einer in Tormos und Adsúbia.

Coronavirus an der Costa Blanca: Steigende Zahlen in Marina Alta

Update, 18. Dezember, 12.13 Uhr: Die Marina Alta folgt dem Trend der Costa Blanca und meldet für ihren Gesundheitsbezirk ebenfalls Rekordzahlen. 181 neue Coronavirus-Fälle hat es hier nach Angaben des valencianischen Gesundheitsministeriums seit Dienstag gegeben - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Zum Vergleich: Am Dienstag wurden für die vergangenen vier Tage 64 neue Fälle gemeldet. 35 Neuerkrankte gibt es in Dénia, doppelt so viele wie am Dienstag. Mit 32 neuen Infizierten folgen Jávea und auch in El Vergel, wo es einen Ausbruch in der Seniorenresidenz gab, wurden offiziell 32 neue Fälle gemeldet. 21 Neuerkrankte gibt es in Teulada, beim letzten Mal wurde hier kein einziger neuer Fall bekanntgegeben. Aus Calp kommen 14 Neuerkrankte, zehn aus Benissa, 13 aus Pego, sieben aus Ondara, sechs aus Gata und fünf aus Pedreguer. Je zwei Neuinfizierte wurden in Beniarbeig und Orba gezählt, je einer in Benitachell und Els Poblets. Entsprechend hoch sind die auf die vergangenen zwei Wochen berechneten Inzidenzwerte pro 100.000 Einwohner: 862,0 in El Verger, 275,3 in Jávea, 180 in Dénia, 176 in Calp, 224 in Teulada und 217 in Pego. Der Gesamtwert in der Marina Alta liegt bei 194,8 Erkrankten pro 100.00 Einwohner.

Coronavirus an der Costa Blanca: Regeln für Weihnachten wegen dritter Welle verschärft

Update, 18. Dezember: Angesichts der steigenden Corona-Zahlen hat die valencianische Landesregierung die ursprünglich vorgesehenen Regeln für Weihnachten noch einmal verschärft. Wie Landesministerpräsident Ximo Puig bekannt gab, gelten für die Costa Blanca und den Rest der Region Valencia folgende Einschränkungen:

  • Die Abriegelung der Region Valencia bleibt bis 15. Januar bestehen. Über die Weihnachtstage wird es außer den bestehenden Ausnahmen, die eine Einreise rechtfertigen, keine zusätzlichen Lockerungen geben. Aus einer anderen spanischen Region darf also auch über Weihnachten nur nach Valencia einreisen, wer dort seinen gewöhnlichen Wohnsitz nachweisen kann. Familienbesuche gelten nicht wie ursprünglich vorgesehen als Ausnahme, die eine Einreise möglich macht.
  • Die Sperrstunde wird grundsätzlich um eine Stunde vorgezogen, sie gilt bis 15. Januar jeden Abend ab 23 Uhr. Lediglich in den Nächten vom 24. auf den 25. Dezember und vom 31. Dezember auf den 1. Januar verzögert sie sich um eine Stunde nach hinten, sie gilt dann also ab 24 Uhr - statt wie ursprünglich vorgesehen ab 1.30 Uhr.
  • Auch an den Weihnachtstagen dürfen sich maximal sechs Personen aus zwei verschiedenen Haushalten treffen. Ursprünglich war von zehn Personen die Rede gewesen.

Die aufgeführten verschärften Corona-Regeln gelten an der Costa Blanca und in der gesamten Region Valencia ab dem kommenden Montag, 21. Dezember und bis mindestens 15. Januar.

Coronavirus an der Costa Blanca: Ausbruch in Seniorenresidenz in El Verger

Update, 16. Dezember: 78 von 107 Bewohnern der Seniorenresidenz La Saleta in El Verger im Nordern der Marina Alta sind positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Das berichtet die Online-Zeitung „La Marina Plaza“. Zudem haben sich sechs der insgesamt 53 Angestellten infiziert. Zum jetzigen Zeitpunkt befinden sich alle erkrankten Heimbewohner bis auf eine Person, die wegen Komplikationen ins Kreiskrankenhaus Dénia eingeliefert wurde, noch in dem Altenheim. Es ist bereits der zweite Corona-Ausbruch in der Seniorenresidenz. Im August hatten sich dort fünf Personen infiziert. Ein weiterer Ausbruch konnte seinerzeit verhindert werden. Keiner der Infizierten bedurfte einer Einweisung ins Krankenhaus.

Erstmeldung, 16. Dezember: Valencia - Seit Tagen rumort es in den Corona-Tiefen der Region Valencia. Von steigenden Zahlen ist die Rede, und immer wieder kommt die Frage auf: Rollt eine dritte Covid-Welle auf die Costa Blanca zu? Die Comunidad Valenciana ist nicht die einzige Region in Spanien, in der die zuletzt erfreuliche Entwicklung stagniert oder die Zahl der Infizierten wieder steigt. Dabei hatte Spanien noch bis vor kurzem als Corona-Trendsetter in Europa gegolten und kam recht entspannt durch die ersten Advents-Wochen.

Coronavirus an der Costa Blanca: Region Valencia meldet Rekordwert

Die neuesten Corona-Zahlen, die die valencianische Landesregierung am 15. Dezember meldet, stimmen aber tatsächlich alles andere als positiv: 2.841 Neuinfizierte verzeichnete das valencianische Gesundheitsministerium binnen 24 Stunden - und somit den Rekord der zweiten Welle. Bislang galt der 10. November als schwärzester Tag der zweiten Covid-Welle, als 2.341 positive PCR- und Antigen-Tests gemeldet wurden. 266 Fälle fielen am 15. Dezember auf die Provinz Castellón zurück, 685 auf die Costa Blanca und 1.890 auf die Provinz Valencia.

Insgesamt verzeichnet die Comunidad Valenciana derzeit 12.395 aktive Corona-Fälle, 1.181 Covid-19-Patienten liegen in valencianischen Krankenhäusern, 228 davon auf der Intensivstation (UCI). 94 Altenheime in der Region Valencia verzeichnen aktuell Corona-Fälle unter den Bewohnern oder Angestellten. 38 Todesfälle meldet die Landesregierung für die Region, zehn davon in Seniorenresidenzen. An der Costa Blanca herrscht Katerstimmung, ausgerechnet jetzt, wo die gelockerten Corona-Regeln über Weihnachten beschlossene Sache sind, steigen die Zahlen wieder. Binnen zwei Tagen kommt die Region Valencia auf 5.000 neue Covid-Fälle, so viele wie in einer ganzen Woche im Oktober, als die zweite Welle gerade richtig an Fahrt gewann.

Coronavirus an der Costa Blanca: Abwärtstrend in Valencia gestoppt

Bei der Interpretation der Corona-Zahlen für die Costa Blanca ist Vorsicht geboten. Zwar meldet das valencianische Gesundheitsministerium recht verlässlich täglich die Testergebnisse aus der Region Valencia. Dass diese Tests aber wirklich allesamt am Vortag durchgeführt und ausgewertet wurden, ist unwahrscheinlich. Auffällig sind beispielsweise die vergleichsweise extrem niedrigen Zahlen über das Brücken-Wochenende vom 5. bis 8. Dezember. Über die Feiertage wurden zwar PCR-Tests durchgeführt und untersucht, aber nicht mit demselben Personal wie an normalen Werktagen. Gut möglich, dass noch immer Testergebnisse von dem Brücken-Wochenende nachgemeldet werden und der Rekordwert vom Dienstag gar nicht so dramatisch ist wie er klingt.

Nicht zu leugnen ist dennoch, dass die Corona-Zahlen nicht mehr so rasant sinken wie noch vor einigen Tagen, als der Abwärtstrend an der Costa Blanca und im Rest der Region Valencia wesentlich deutlicher spürbar war. Das zeigt auch die Inzidenz: In den letzten 14 Tagen kommt Valencia auf 227,31 Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt damit deutlich über dem spanischen Durchschnitt von 198,77.

Valencias Ministerpräsident Ximo Puig nahm den Corona-Rekordwert vom 15. Dezember als Anlass für einen dringenden Appell vor den Weihnachts-Feiertagen: „Wenn wir alle verantwortlich handeln, werden keine neue Maßnahmen nötig sein“. Seit Wochen wiederholen die Verantwortlichen gebetsmühlenartig ihre Aufforderung an die Bevölkerung, auch oder gerade an Weihnachten zu Hause zu bleiben - das gilt für innerspanische Reisen und mindestens ebenso dringlich für Einreisen aus dem Ausland nach Spanien. Auch an der Costa del Sol wächst trotz einer wesentlich niedrigen Inzidenz von 140 die Sorge vor einer dritten Welle: Die Landesregierung erwähnt sogar, die erst kürzlich für Andalusien beschlossene Lockerung der Corona-Regeln über Weihnachten noch einmal abzuändern.

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