Schaufenster eines Einzelhandelsgeschäfts in der Kreisstadt Dénia
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Wie steht es um Unternehmen in der Coronavirus-Krise?

Studie gibt Aufschluss

Coronavirus-Krise: Firmen aus der Marina Alta schauen skeptisch in die Zukunft

  • vonAndrea Beckmann
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Der regionale Wirtschaftsförderverein Creama hat eine Studie vorgelegt, die Aufschluss über die Ausmaße der Coronavirus-Pandemie gibt. Creama ist im Kreis Marina Alta (Provinz Alicante) aktiv, dem die Orte Dénia, Calp, Benissa, Teulada-Moraira, Jávea, Gata de Gorgos, Pedreguer, El Verger und Pego angehören.

  • Wirtschaftsförderverein legt Studie über die Ausmaße der Sars-CoV-2-Pandemie vor.
  • Neun von zehn Unternehmen sind von der Coronavirus-Pandemie betroffen.
  • Nur drei Prozent der befragten Unternehmen konnten ihre Verkäufe verbessern.

Dénia - Analysiert wurden in der Studie die direkten Konsequenzen und Veränderungen, die die Coronavirus-Pandemie in den kleinen und mittelständischen Unternehmen des Kreises Marina Alta ausgelöst hat, und zwar während der Zeit vom Inkrafttreten des Alarmzustandes bis zum Ende der Phase 0 des Deeskalationsplans. An der Umfrage beteiligten sich 336 von 17.500 Firmen.

Creama kommt in der Studie zu folgenden Ergebnissen: Neun von zehn Unternehmen der Marina Alta sind von der Coronavirus-Pandemie betroffen – in erster Linie durch einen Rückgang der Verkäufe und der daraus erfolgten Lähmung der wirtschaftlichen Erträge. Lediglich fünf Prozent der befragten Firmen gaben an, dass sie von Covid-19 bislang nicht sonderlich beeinträchtigt worden sind, und nur drei Prozent der Unternehmen konnten ihre Verkäufe verbessern. Aus der Umfrage geht nicht hervor, welcher Sparte die Firmen angehören, die eine positive Covid-19-Bilanz gezogen haben.

Eine von vier Firmen hat Kurzarbeit einführen müssen

Fast die Hälfte der befragten Unternehmen (43 Prozent) gaben hingegen an, dass sie ihre Aktivität „komplett“ einstellen mussten. Eine von je vier Firmen haben Kurzarbeit (ERTE) eingeführt. In vielen Fällen habe man sich nicht mit Telearbeit behelfen können, da es die Aktivität des Unternehmens nicht zulasse. Die Firmen, für die Telearbeit in Frage kommt, haben weitgehend (acht von zehn Firmen) von der Möglichkeit Gebrauch gemacht.

Mit Skepsis in die Zukunft

Ein Großteil der Firmenleitungen sieht der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung insgesamt mit großer Skepsis entgegen und fordert in dieser durch die Sars-CoV-2-Pandemie ausgelösten Wirtschaftskrise unter anderem mehr staatliche Hilfen sowie Steuererleichterungen.

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