Ein bisschen Freiheit

Coronavirus: Spanien am ersten Tag in Phase 1

Eine Frau mit Mundschutz in orthodoxen Kirche in Altea zündet eine Kerze an.
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Glauben zu Zeiten von Corona: Eine Frau mit Mundschutz in orthodoxen Kirche in Altea.
Ein Golfspieler steht auf dem Golfplatz von Altea.
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Der Golfplatz in Altea hat am Montag, 11. Mai, wieder geöffnet.
Eine Frau steht vor einem Schalter und wird von einer anderen Frau mit Mundschutz bedient.
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Eine Frau stellt am Friedensgericht einen Antrag.
Leute mit Mundschutz gehen auf einer Promenade spazieren.
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Das schöne Wetter lockte viele Passanten nach Altea am ersten Tag der Corona-Notstands-Lockerung.
Eine Gruppe von Personen gibt auf einer überdachten Terrasse in Altea beim Kellner eine Bestellung auf.
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Coronavirus Altea: Bestellung hinter Plexiglas aufnehmen.
Ein britische Urlauber fährt auf einem Elektroroller an einer geschlossenen Bar vorbei.
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Benidorm ist am ersten Tag der Phase 1 noch nicht wieder zu vollem Leben erwacht.
Eine Kellnerin bedient mit Handschuhen und Atemschutzmaske die Gäste.
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Eine Kellnerin bedient mit Handschuhen und Atemschutzmaske die Gäste.
Ein Mann liest an einem Strand Zeitung
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An der noch leeren Playa Arenal in Calp dürfen ab Mittwoch wieder Spaziergänger gehen.
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Endlich wieder ein bisschen Freiheit: Einige Regionen sind in Phase 1 des Deeskalationsplans mit weiteren Lockerungen gestartet, mit dem die Regierung des Land aus der Coronavirus-Pandemie führen will.

Das schöne Wetter lockte viele Passanten nach Altea am ersten Tag der Corona-Notstands-Lockerung.
  • Viele Bars öffnen wieder.
  • Coronavirus-Pandemie: Schutzmasken und Desinfektionsmittel bestimmen das Bild.
  • Mehr Leute auf den Straßen zu sehen.

Benidorm - Weite Teile Spaniens konnten beim Start in die Phase 1 des Deeskalationsplans zum Ausstieg aus den strengen Maßnahmen gegen das Coronavirus erstmals einen Hauch von Freiheit durch die Atemschutzmaske einatmen. Am 11. Mai öffneten erstmals seit Mitte März wieder die Bars und Restaurants, die auf ihren Terrassen die ersten Gäste bedienen konnten.

Coronavirus im Rückzug: Erste Schritte in Normalität

Alles verlief noch etwas zögerlich und unsicher, die Angst vor Covid-19 steckte vielen an der Costa Blanca sichtbar in den Knochen. So hatten etwa in Dénia in der Flaniermeile Marqués de Campo keineswegs alle Lokale geöffnet. Und in den geöffneten Restaurants sah man Kellner mit Mundschutz und Handschuhen Gäste bedienen, die Distanz wurde gewahrt und leere Tische umgehend desinfiziert und für die Ankunft neuer Gäste gereinigt.

Viele Gäste nutzten die Möglichkeit, wieder Freunde oder Familienangehörige zu treffen und verbanden dieses Wiedersehen mit einem Restaurantbesuch. Man sah viele kleinere Grüppchen, obwohl die Maximalzahl von zehn nicht überall erreicht wurde. Das schöne Wetter lockte heute auch viele Menschen auf die Promenaden. Dabei vergaßen einige, dass das Notstandsdekret und die Zeitfenster für Spaziergänge und Individualsport auch in der Phase 1 ihre Gültigkeit nicht verloren haben.

Coronavirus-Todesfälle nehmen ab: Die Fallzahlen vom ersten Tag der Phase 1

Der Leiter des Koordinationszentrums für Epidemien und ansteckende Krankheiten, Fernando Simón, zog am 11. Mai eine positive Bilanz der Sars-Cov-2-Fallzahlen. Spanien verzeichnete mit 123 Covid-19-Opfern so wenig Todesfälle an einem Tag wie seit Mitte März nicht mehr. Neuinfizierte erfasste Spanien heute 373. Die Zahl der Gesundgeschriebenen erreichte 137.139 und nähert sich inzwischen spürbar den inzwischen 227.436 Infizierten an. Trotzdem verloren in Spanien bereits 26.744 Menschen ihr Leben wegen des Coronavirus.

Der Start in die Deeskalation sorgte in der Region Valencia für viel Unsicherheit und Verwirrung, da dort die Spielregeln nicht für die drei Provinzen gelten, sondern vor 24 Gesundheitsbezirke, von denen zehn es gar nicht in die Phase 1 schafften. Viele Menschen vor allem aus den großen Städten wie Alicante, Elche, Valencia oder Castellón blieben in der Phase 0 stecken. In Andalusien müssen auch die Urlaubsregionen Málaga und Granada noch auf die herbeigesehnten Lockerungen des Notstandsdekrets warten.

Benidorm dagegen erwacht langsam wieder zu Leben. Deutlich spürte man dort den Unterschied zwischen der Phase 1 und der Quarantäne. Wären nicht überall Masken, Handschuhe und Desinfektionsmittel zu sehen, könnte man meinen, in der Avenida del Mediterráneo in Benidorm hätte es die Corona-Epidemie nie gegeben. Fast alle Geschäfte hatten offen, Agenturen, Werkstätten, Kleidungsgeschäfte und Autohändler - nur die großen Hotels waren weiterhin geschlossen.

In der Marina Baja konnten auch Golfspieler wieder die Schläger schwingen, der Platz in Altea hat geöffnet. CN-Fotograf Ángel García fand auch die russische orthodoxe Kirche in Altea offen vor.

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