Auf einer neu eingerichteten Plattform sind die Coronavirus-Fälle im Land Valencia einsehbar. Screenshot: GVA

Coronavirus in Valencia: Neuinfektionen sinken weiter - Angehörige sollen Sterbende begleiten dürfen

Die Coronavirus-Neuinfektionen im Land Valencia gehen weiter zurück. Auf einer neuen Internetplattfo...

Die Coronavirus-Neuinfektionen im Land Valencia gehen weiter zurück. Auf einer neuen Internetplattform informiert die Landesregierung über die gemeldeten Fälle in der Region. Außerdem sollen Angehörige sich gebührend von sterbenden Covid-19-Patienten verabschieden können. - Zahl der Neuinfektionen in Valencia sinkt weiter. - 818 Coronavirus-Tote in der Region. - Angehörige sollen Sterbende begleiten dürfen Valencia - ms. Mit 247 neu gemeldeten Fällen geht die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen im Land Valencia weiter deutlich zurück. Die Zahl der Gesamtinfektionen in der Region stieg am Ostersamstag auf 8.578. Knapp 1.500 Personen liegen mit schwereren Krankheitsverläufen in Hospitälern, 332 davon auf Intensivstationen (UCI). Gleichzeitig wurden bislang 2.289 Covid-19-Patienten nach erfolgreicher Behandlung aus valencianischen Krankenhäusern entlassen. Coronavirus: 818 Todesfälle in Valencia 818 Todesfälle sind mittlerweile auf das neuartige Virus in der Comunidad Valenciana zurückzuführen, davon 327 in der Provinz Alicante, 392 in Valencia und 99 in Castellón. Mittlerweile melden 95 Seniorenresidenzen in der Region Fälle von Covid-19, 1.073 Bewohner und 257 Pfleger sind betroffen. 253 Altersheimbewohner sind dem Virus bislang erlegen. 🔘 @GVAsanitat confirma 2.289 altas en la C. Valenciana. 📍 247 nuevos casos: ➡ 57 en la provincia de Castellón ➡ 31 en la de Alicante ➡ 159 en la de Valencia Total positivos: 8.578 Fallecidos: 818 👇 Toda la información actualizada: https://t.co/HLLTO0calt pic.twitter.com/ElkD3XJAyj — GVA Sanitat (@GVAsanitat) April 11, 2020 Unterstützung für Angehörige Da sich bislang viele Familien aufgrund der Ansteckungsgefahr nicht gebührend von erkrankten und im Sterben liegenden Angehörigen im Krankenhaus verabschieden können, hat die valencianische Landesregierung ein Verhaltensprotokoll erstellt, das es Angehörigen ermöglichen soll, Sterbende trotzdem zu begleiten. Aus einem Schreiben des valencianischen Gesundheitsministeriums geht hervor, dass Familienangehörige für einen "würdigen Tod" des Patienten zwischen zwei Besuchsvarianten wählen können: Entweder ein bis zwei Tage vor dem Endstadium, in dem der Patient noch ansprechbar ist, oder wenige Stunden vor dem Tod, um den Angehörigen in seinen letzten Stunden zu begleiten. Dabei wird in Absprache mit dem Patienten ein Familienvertreter bestimmt, der als Erster vom Krankenhauspersonal informiert wird und den Patienten - unter strengen Schutzmaßnahmen - begleiten darf. Unter Umständen dürfen auch weitere Familienangehörige das Krankenzimmer zu diesem Zweck betreten, wenn "Verwandtschaftverhältnisse bestehen, die dies rechtfertigen". Auch der Kontakt über digitale Medien und mit einem Krankenhauspsychologen solle ermöglicht werden, heißt es. Ausgenommen von der Regelung sind Patienten, die auf der Intensivstation (UCI) liegen, da dort das Ansteckungsrisiko zu hoch sei. Coronavirus-Fälle in Valencia: Neue Plattform gibt Einblick Auf einer neuen  Plattform der Landesregierung sind die gemeldeten Fälle in Valencia - zum Teil geordnet nach Kreisen, Gemeinden und Krankenhausbezirken - einsehbar. In ganz Spanien gehen die Neunfektionen langsam zurück. Außerdem können mithilfe einer App des valencianischen Gesundheitsministeriums bei Coronavirus-typischen Symptomen jetzt auch Arzttermine per Handy vereinbart werden. 📲🏥 @GVAsanitat posa a disposició de la ciutadania l'aplicació mòbil GVA Coronavirus, que et permet sol·licitar cita amb el teu centre de salut si presentes símptomes compatibles amb el #coronavirus. 📍 Descarrega-la ací 👇https://t.co/DiUuFXxrMY#EsteVirusElParemUnits pic.twitter.com/hb7pik0lZY — GVA Sanitat (@GVAsanitat) April 10, 2020 Im Vergleich mit anderen Autonomen Regionen liegt die Zahl der diagnostizierten Infizierten pro 100.000 Einwohner in Valencia im unteren Drittel. 171 Fälle und neun Tote sind dort pro 100.000 Bürger registriert, wie "El País" berichtet. Ähnlich sieht es in Andalusien aus, wo die Fälle bei 115 und ebenfalls neun Toten pro 100.000 Einwohner liegen. In Murcia sind laut Statistik nur 95 pro 100.000 erkrankt, sechs dem Virus erlegen. Wie immer handelt es sich dabei aber nur um die getesteten Fälle, die Dunkelziffer dürfte viel höher liegen, auch wenn ein deutlicher Abwärtstrend zu verzeichnen ist.    

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