Spaniens Gesundheitsminister Salvador Illa bei einer Pressekonferenz zu den Coronavirus-Fällen in Madrid. Foto: dpa

Coronavirus in Valencia und Sevilla

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Valencia/Sevilla - ms/dpa. Spanien hat einen ersten Coronavirus-Patienten, der sich offensichtlich nicht in einem Risikogebiet, sondern im Inland angesteckt hat: Ein 62-Jähriger, der seit 20. Februar wegen einer Lungenentzündung in Sevillas Krankenhaus Virgen del Rocío liegt. "Das Virus zirkuliert offenbar schon mehrere Tage in Spanien, ohne dass wir das bemerkt hätten", zitierte die spanische Tageszeitung "El País" den leitenden Infektiologen des Krankenhauses. Der Patient sei ein Mann aus Huelva, der Spanien in den vergangenen Tagen nicht verlassen habe, teilte die andalusische Landesregierung mit. La serenidad, la transparencia y la magnífica labor de nuestros profesionales sanitarios son el mejor antídoto contra el #coronavirus. El Grupo Asesor trabaja, desde hace un mes, para proteger a la población. Pido confianza en nuestra Sanidad pública.https://t.co/ac3i1vuFcq — Juanma Moreno (@JuanMa_Moreno) February 26, 2020 Coronavirus: Zweiter bestätigter Fall in Valencia Nach dem ersten Fall im Land Valencia, einem jungen Mann aus Castellón, wurde bei einem valencianischen Sportredakteur ebenfalls eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert, wie die Landesregierung mitteilte. Der 44-Jährige war am 19. Februar zur Begegnung zwischen dem Fußballclub Valencia CF und dem Atalanta Bergamo nach Mailand gereist und hatte sich dort offenbar angesteckt. Er werde im Hospital Clínico de València behandelt. 🔘 @GVAsanitat confirma un segundo caso de #coronavirus en la Comunitat Valenciana. Se trata del caso en estudio de un hombre en el @GVAclinic, en Valencia, con síntomas compatibles con la enfermedad. Los primeros análisis han confirmado la presencia del virus — GVA Sanitat (@GVAsanitat) February 27, 2020 Am Donnerstag wurden außerdem zwei neue Fälle in Madrid bestätigt. Einer der beiden Betroffenen liege in ernstem Zustand im Krankenhaus von Torrejón de Ardoz. Zuvor waren unter anderem vier Fälle auf der Kanareninsel Teneriffa diagnostiziert worden. Coronavirus: Was sich für Reisende ändert Weltweit erkranken Menschen an der durch das Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19. Dies führt auch dazu, dass für Reisende vieles anders läuft als gewohnt. In einigen Ländern reagieren die Behörden mit verstärkten Kontrollen. Konkrete Informationen hierzu bietet das Auswärtige Amt (AA) in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen. Die einzelnen Länderseiten werden immer wieder aktualisiert. Reisende können für ihr Ziel nachschauen, welche offiziellen Informationen es gibt. Ein Überblick über wichtige betroffene Reiseziele In Spanien, Frankreich, Österreich und Tschechien werden Reisende derzeit verstärkt kontrolliert. Laut AA müssen sich Reisende mit dem Auftreten von Krankheitsfällen bis hin zu Quarantänemaßnahmen und Einreisesperren einstellen. In Italien werden Reisende laut AA derzeit vermehrt kontrolliert, um Erkrankte zu identifizieren. Einige Regionen im Norden sind durch lokale Behörden abgeriegelt. Das Ein- und Ausreiseverbot wurde in zehn Orten verhängt - in der Provinz Lodi südöstlich von Mailand in der Region Lombardei und in der Stadt Vò Euganeo in Venetien. Wer aus China oder anderen besonders von dem Virus betroffenen Ländern wie Südkorea, Japan, Iran und Italien nach Deutschland fliegt, muss aktuell seine Daten abgeben: Sogenannte Aussteigerkarten sollen sicherstellen, dass alle Reisenden schnell kontaktiert werden können, wenn sich herausstellt, dass ein Fluggast infiziert ist, so der gemeinsame Krisenstabes von Gesundheits- und Innenministerium. Die World Health Organization (WHO) gibt auf ihrer Internetseite Ratschläge rund um Schutzmasken und Falschmeldungen sowie Verhaltenstipps für medizinisches Personal im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

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