Sommerbeginn in der Covid-19-Krise

Jávea in Phase 2: Strände sind nach dem Coronavirus wieder geöffnet

  • vonSusanne Eckert
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Mit Beginn der Phase 2 des Deeskalationsplans ist auch in Jávea das Baden an allen Stränden wieder erlaubt. Es müssen aber Vorsichtsmaßnahmen gegen die Ansteckung mit Sars-CoV-2 eingehalten werden. Benitachells Moraig-Strand bleibt diesen Sommer gesperrt.

  • Die Corona-Krise klingt ab und man kann wieder an Jáveas Stränden Sonne tanken und baden.
  • In Benitachell bleibt der Strand wegen Bauarbeiten den ganzen Sommer gesperrt
  • Um die Ansteckungsgefahr mit Sars-CoV-2 zu verringern, müssen in Jávea alle Strandbesucher die für öffentliche Räume geltenden Regeln einhalten.

Jávea/Benitachell - In Jávea kann man - so wie auch in Altea, Villajoyosa oder Benidorm - wieder das Strandleben am großen Sandstrand im Arenal-Viertel und in den vielen versteckten Buchten genießen. Das Rathaus der kleinen Küstenstadt an der spanischen Costa Blanca hatte während der Coronavirus-Krise alle Strände gesperrt. Jetzt sind das Sonnetanken und das Baden wieder erlaubt.

Man muss aber - wie an anderen Stränden - gewisse Regeln einhalten, um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden. So muss ein Sicherheitsabstand von zwei Metern zu anderen Strandbesuchern gewahrt werden.

An Jáveas Strand am Hafen waren am Tag der Eröffnung keine Besucher zu sehen

Jávea bereitet Plan vor, der Zugang zu Stränden beschränkt

Am Montagmorgen war das kein Problem. Es kamen nur wenige Badegäste an die Strände, da es bewölkt und windig war. Bald werden sich aber die Strandbesucher an Jáveas Küste drängen. Deshalb bereitet die Stadt einen Plan vor, der die erlaubte Personenzahl beschränkt. In Kürze wird man Jáveas beliebteste Strände - wie den Granadella-Strand oder Las Barracas - nur durch bewachte Zugänge betreten können, die geschlossen werden, wenn die erlaubte Personenzahl erreicht ist.

Zur Zeit sind aber noch keine Wachen am Strand zu sehen. Jeder kann sein Tuch ausbreiten, wo er will und frei baden, solange er sich an die Sicherheitsabstände hält. Die Stadt ruft jedoch alle Bürger auf, verantwortungsbewusst zu sein. Nicht nur wegen der Ansteckungsgefahr, sondern auch weil noch keine Strandwache mit Rettungsschwimmern im Einsatz ist. Die nimmt ihren Dienst voraussichtlich erst am 15. Juni auf.

Spuren des Unwetters Gloria werden in Jávea und Benitachell beseitigt

Der große Sandstrand in Jáveas Arenalviertel, die Playa del Arenal, ist geöffnet. Doch sind die Spuren des schlimmen Unwetters Gloria im Januar noch deutlich sichtbar. Wegen der Coronavirus-Krise in ganz Spanien konnte das Rathaus die Reparaturarbeiten nämlich nicht vorantreiben. Es ist eine öffentliche Ausschreibung in Gang, zur Zeit gehen die Angebote der Firmen ein. Es wird also noch etwas dauern, bis die Spuren des Unwetters beseitigt sind.

Damit das Wasser an der Küste bei Jávea auch schön sauber ist, sind weitere wichtige Bauarbeiten in Vorbereitung: Ein großes Rohr, das rund einen Kilometer vor dem Fontana-Kanal Abwasser ins Meer leitet, ist ebenfalls während des Unwetters im Januar beschädigt worden und wird in Kürze repariert.

Benitachell ohne Touristenstrand

Die gute Nachricht: Benitachells El-Moraig-Strand wird endlich repariert. Die schlechte: Die Arbeiten sollen drei Monate dauern, der einzige gut zugängliche Strand im Ort fällt damit diesen Sommer aus. Die kleine Bucht wurde im Januar vom Unwetter Gloria schwer beschädigt. Unter anderem schlugen die hohen Wellen in den Wendekreis für Fahrzeuge ein großes Loch. Im Zuge der Sanierung soll der Strand wieder naturnaher gestaltet werden. Der Parkplatz am Meer wird entfernt, nächsten Sommer soll ein Bus die Strandbesucher vom oberen Parkplatz nach unten bringen.

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