Fischerboote im Vordergrund und Dénias Burg, die über dem Hafen auf einem Hügel thront.
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Auf einem Hügel thront Dénias Burg, von der man eine spektakuläre Aussicht genießen kann.

Das Tor zur berühmten Weißen Küste

Dénia: Sehenswürdigkeiten und Geschichte der Hafenstadt an der Costa Blanca

Die spanische Stadt Dénia erstreckt sich mit ihrem Naturhafen und ihrer 20 Kilometer langen Küste am Golf von Valencia vor dem Westlichen Mittelmeer. Von ihrer bewegten Vergangenheit zeugen Sehenswürdigkeiten wie das maurische Castillo de Dénia aus dem 11. Jahrhundert, das über der malerischen Altstadt thront. Der lange Strand von Dénia gliedert sich in feinsandige und felsige Abschnitte und verläuft im Norden der Costa Blanca.

  • Aufgrund ihres Naturhafens und ihrer strategisch günstigen Lage am Golf von Valencia im Osten Spaniens war Dénia bereits vor 2.000 Jahren eine florierende Hafenstadt. Während der Römerzeit trug sie den Namen Dianium.
  • Unter der Herrschaft der Araber hieß sie Daniya und erlebte im 11. Jahrhundert als Hauptstadt des gleichnamigen Taifa-Königreichs ihre Blütezeit. Aus dieser Epoche stammt das Castillo de Dénia, das von einem Hügel einen weiten Blick auf die Altstadt, den Hafen und das Mittelmeer eröffnet.
  • König Jakob I. von Aragón eroberte Dénia 1244 zurück; König Philipp III. erhob die spanische Markgrafschaft zur Stadt.

Dénia – Die Hafenstadt Dénia liegt im Osten der Iberischen Halbinsel zwischen den Städten Alicante und Valencia an der Mittelmeerküste Spaniens. Aufgrund ihrer historischen Sehenswürdigkeiten, ihrer traumhaften Strände an der Costa Blanca und ihres mediterranen, warmen Wetters ist die Hauptstadt des Kreises Marina Alta eine beliebte Urlaubsdestination. Von ihrem Hafen verkehrt mehrmals wöchentlich eine Fähre nach Ibiza, Formentera und Mallorca. Die reizvolle Altstadt und die Lage am Rande des Parque Natural del Montgó begünstigen zusätzlich die hohe Nachfrage nach Immobilien in diesem Teil der Provinz Alicante.

Die facettenreiche Vielfalt Dénias kommt in den Besonderheiten der folgenden Gebiete zum Ausdruck:

  • Das Zentrum beginnt am Hafen und erstreckt sich mit der Altstadt bis zum Castillo de Dénia.
  • Las Marinas bezeichnet den oberen, zwölf Kilometer langen Küstenabschnitt der Costa Blanca.
  • Im Anschluss zieht Las Rotas mit seiner vier Kilometer langen, zerklüfteten Felsküste Besucher in seinen Bann.
Von Denias Hafen nehmen täglich Personenfähren Kurs auf die Baleareninseln Ibiza, Formentera und Mallorca.

Dénia – ein langgestreckter Strand an der Costa Blanca

Das warme Wetter in Dénia ist mit durchschnittlichen Temperaturen von über 25 °C während der Sommermonate für einen Urlaub am Strand ideal. Dieser gliedert sich mit seinen blauen Flaggen im Norden der Costa Blanca auf einer Länge von 20 Kilometern in folgende Abschnitte: Zu den feinen Sandstränden und geschützten Dünen von Las Marinas zählen Punta del Raset, Albaranes, Les Bovetes, Els Molins, L‘Almadrava und Les Deveses. Die felsigen Buchten von Las Rotas gehören dem Meeresreservat Cabo San Antonio an, in dem mit Sondergenehmigung getaucht werden darf.

Dénia – eine Altstadt mit Flair

Die Altstadt von Dénia grenzt an den Hafen und verläuft um den Hügel, auf dem sich das Castillo de Dénia erhebt. Zu ihren Sehenswürdigkeiten zählen der Hauptplatz Plaza de la Constitución mit dem Rathaus und der barocken Kirche Parròquia de Nostra Senyora de l‘Assumpció. Etwas östlich, an der Plaza del Convent, liegt die Pfarrkirche Sant Antoni de Pàdua aus dem frühen 17. Jahrhundert. Die 300 Meter lange Fußgängerzone Calle Loreto verbindet die Calle València mit der Plaza de la Constitución. Sie lädt mit zahlreichen Restaurants und Geschäften zum gemütlichen Flanieren ein.

Dénia – kulturelle und natürliche Sehenswürdigkeiten

In Dénia erwarten Besucher drei sehenswerte Museen unterschiedlicher Themenbereiche:

  • In vier Bereichen informiert das Museo Arqueológico de Dénia mit eindrucksvollen Exponaten über die Entwicklung der Stadt.
  • Das Museu Etnològic bietet auf drei Etagen spannende Einblicke in die Wohnverhältnisse der Bourgeoisie im 19. Jahrhundert. Ein weiterer Bereich widmet sich dem Prozess der Rosinenherstellung, der Dénia einst zu Wohlstand verhalf.
  • Spielzeuge aus Blech und Holz, die von 1904 bis in die 1950er-Jahre in Dénia produziert wurden, zeigt das Museo del Juguete de Dénia.

Der Naturpark Parque Natural del Montgó mit dem 753 Meter hohen Montgó liegt zwischen Dénia und Jávea. Das Wanderparadies beherbergt 650 Pflanzen- sowie zahlreiche Tierarten.

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