„Dénia macht da keine Ausnahme“

Dénia – ab. Fast menschenleere Straßen, hier und da ein Spaziergänger beim Gassigehen mit dem Hund. ...

Dénia – ab. Fast menschenleere Straßen, hier und da ein Spaziergänger beim Gassigehen mit dem Hund. Die sonst so pulsierende Küstenstadt Dénia wirkt wie ausgestorben. Fast schon beklemmend das Ambiente im Zentrum wie etwa in der Calle Marqués de Campo mit ihren Geschäften und Lokalen, deren Terrassen unter normalen Umständen ausgelassenes Leben signalisieren. Auch Kinderlachen auf Spielplätzen und Promenaden sowie in öffentlichen Parkanlagen ist längst verstummt. Hin und wieder ernst dreinblickende Sicherheitsbeamte, die kontrollieren, dass sich die Einwohner an das von der Regierung verhängte Ausgangsverbot zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie halten. Die Redaktion sprach mit Dénias Stadtrat für Bürgersicherheit, Javier Scotto (PSOE). CN: Herr Scotto, wie gestaltet sich die Situation in Dénia? Hält man sich an den verordneten Hausarrest? Scotto: Größtenteils halten sich die Leute inzwischen daran. In den ersten Tagen des Ausgangsverbots war es noch etwas schwierig. Viele Leute wollten nicht verstehen, dass es da klare Regeln gibt, die einzuhalten sind. Die Schließung von Geschäften, Lokalen, Schulen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die Leute daheim bleiben. Aber es gibt natürlich auch Ausnahmen.

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