Das spanische Forschungsschiff „Hespérides“ hat am Montag von Chile aus Kurs auf die Antarktis genommen. Die Basisstationen öffnen am 20. und 22. Dezember. Foto: PCE

Expedition ins ewige Eis

ann. Eis, nichts als gleißendes, strahlendes Eis. Ein weißer Fleck auf dem Globus ist die Antarktis ...

ann. Eis, nichts als gleißendes, strahlendes Eis. Ein weißer Fleck auf dem Globus ist die Antarktis noch immer. Doch seit vor rund 100 Jahren die Erforschung des südlichsten Kontinents der Erde begann, hat die Menschheit viele Geheimnisse der größten Eiswüste unseres Planeten aufdecken können. Der Antarktisvertrag, der am 1. Dezember vor genau 60 Jahren unterschrieben wurde (siehe Kasten nächste Seite), ebnete schließlich den Weg für eine geordnete und friedvolle Erforschung des Gebiets. Aus dem einzigen unbewohnten Kontinent der Erde wurde in den vergangenen Jahrzehnten ein internationales Forschungszentrum, das vor allem während des Sommers auf der Südhalbkugel von hunderten Wissenschaftlern aus allen Teilen der Welt bevölkert wird. Über 80 Forschungsstationen von denen 37 ganzjährig in Betrieb sind, heben sich mit meist kräftigen Farben vom unendlichen Weiß des Kontinents ab. Spanien unterwegs in Antarktis Am Montag startete auch das spanische Forschungsschiff „Hespérides“ von Punta Arenas in Chile aus in die 33. Antarktis-Kampagne des Königreichs und erreicht zwischen 20. und 22. Dezember die Basisstationen auf der Antarktischen Halbinsel. Wenn das Schiff den Breitenkreis auf gut 66 Grad überquert, wird der alavante – eine Öffnung am Bug – blau angestrichen, zum Zeichen, dass man sich nun südlich des Polarkreises befindet.

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