Luis Serna bei einem CBN-Interview 2012. Foto: Ángel García

Fassungslosigkeit in Calp

Calp – fin. Calp steht unter Schock: Ex-Bürgermeister Luis Serna muss sich vor dem Landgericht Alica...

Calp – fin. Calp steht unter Schock: Ex-Bürgermeister Luis Serna muss sich vor dem Landgericht Alicante wegen Besitzes und Verbreitung von kinderpornografischem Material verantworten. Die Staatsanwaltschaft fordert acht Jahre Haft für den 64-Jährigen, der jahrelang das Aushängeschild der Sozialisten in der Peñón-Stadt war. Die Vorwürfe sind schwer, die Beweislast erdrückend: 2018 verhaftete die Guardia Civil Serna, in seinem Haus beschlagnahmten die Beamten 14 Festplatten, einen USB-Stick und einen Laptop. Sexuell und gewalttätig Auf den Datenspeichern fanden die Ermittler Bilder mit „eindeutig sexuellem und gewalttätigem Inhalt“ aus einem Zeitraum zwischen November 2014 und Juli 2015. Die Opfer, die darauf zu sehen sind, seien alle nicht älter als 16, das jüngste ist ein fünf Monate alter Säugling. In dem Bericht der Guardia Civil ist von „imagenes muy duras“, sehr schlimmen, extremen Aufnahmen, die Rede. Serna hatte das Material offenbar systematisch gespeichert und nach Thematik, Alter oder Herkunft der Kinder geordnet. Weder die Verhaftung noch die Hausdurchsuchung waren bis zur Gerichtsverhandlung am Donnerstag an die Öffentlichkeit durchgesickert, nicht einmal seine engsten Freunde sollen davon gewusst haben.

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