Feuchte Albträume

Orihuela – mar. Die Regierung in Madrid genehmigt, nach zwei Monaten leerer Kanäle, wieder die Überl...

Orihuela – mar. Die Regierung in Madrid genehmigt, nach zwei Monaten leerer Kanäle, wieder die Überleitung von 16,2 Kubikhektometer Wasser aus dem Tajo-Segura-System für die Vega Baja und den Campo de Elche sowie Cartagena. Davon dürfen 8,7 für die Landwirtschaft genutzt werden, der Rest ist für die Versorgung der Bevölkerung reserviert. Die Bewässerungsgemeinschaften kritisieren den Beschluss, denn ihnen stünden 20 Kubikhektometer zu, die Stauseen des Tajo seien mit 580 Kubikhektometern gut gefüllt. Das Wasserwirtschaftsamt CHS wird in Bälde die unterirdischen Wasserreserven des Acuífero Cuaternario als zu kontaminiert für die landwirtschaftliche Nutzung deklarieren und daher mehr Wasser aus dem Tajo für die Region Cartagena fordern. Die neue Umweltminsiteriun Teresa Ribera, PSOE, hat die Bewässerer aufgefordert, binnen sechs Monaten Vorschläge für die ökologische Erneuerung des Bewässerungssystems einzureichen, die sie mit eigenen Ideen abgleichen wolle. Prämisse: In Zukunft fließt weniger Wasser von Nord nach Süd, weil es weniger gibt.

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