Ankunft der "Nuestra Madre Loreto" im Hafen von Santa Pola. Foto: Ángel García|Bürgermeisterin Yolanda Seva mit Bootskapitän Pascual Durá. Foto: Stefan Wieczorek

Fischer kehren heim

Santa Pola – ann/sw. Unter großen Emotionen ist am Freitagmorgen die „Nuestra Madre Loreto“ in den H...

Santa Pola – ann/sw. Unter großen Emotionen ist am Freitagmorgen die „Nuestra Madre Loreto“ in den Hafen von Santa Pola eingelaufen. Das Fischerboot hatte am 22. November zwölf in Not geratene Immigranten vor Libyen aufgenommen. Weil kein Hafen es aufnehmen wollte, schipperte es tagelang auf dem Meer herum. Hilfe kam nur durch die Flüchtlingshilfsorganisation Proactiva Open Arms. Erst als die Mannschaft unter Skipper Pascual Durá beschloss, entgegen der Anweisung der spanischen Regierung nicht nach Libyen, sondern nach Santa Pola heimzufahren, wurden die Afrikaner nach Malta gebracht. Die CBN war bei der umjubelten Ankunft des Fischerboots dabei. Die Begrüßung seitens Familienangehörigen, Bewohnern und Politikern ließ darauf schließen, wie dramatisch die Situation auf See ausgesehen haben muss. Die spanische Besatzung des Bootes, die selbst zur Hälfte aus Afrikanern besteht, gewährte uns Einblicke ins Erlebte und in die Gefühlswelt danach. Nachlesen können Sie den Report in der CBN in einer Woche. Fotos von der Rückkehr der Fischer finden Sie bereits in unserer Bildergalerie. [caption id="attachment_60387" align="alignnone" width="300"] Bürgermeisterin Yolanda Seva herzt Bootskapitän Pascual Durá. Foto: Stefan Wieczorek      [/caption]

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