Alle Beschuldigten – darunter auch Hauptverdächtiger Juan Cano (r.) – wurden freigesprochen. Foto: A. García

Freisprüche im Mordfall Polop

Polop de la Marina – fin. Alejandro Ponsodas Töchter werden wohl nie erfahren, wer ihren Vater vor g...

Polop de la Marina – fin. Alejandro Ponsodas Töchter werden wohl nie erfahren, wer ihren Vater vor gut zwölf Jahren ermordet hat. Der Prozess um den Bürgermeistermord von Polop endete am Dienstag mit Freisprüchen für alle sieben Angeklagten. Fünf Geschworene stimmten für „unschuldig“, vier hielten die Männer für schuldig.Die Mehrheit der Jury hielt es für nicht erwiesen, dass Ros, Cano, Hermosilla und Club-Geschäftsführer Ariel Gatto im Bordell Mesalina versuchten, einen Türsteher mit dem Mord an Alejandro Ponsoda zu beauftragen. Auf die Aussage des dubiosen Türstehers, der im Zeugenschutzprogramm ist, stützte sich fast die gesamte Anklage. Konkrete Beweise gab es kaum. Einstimmig als nicht erwiesen sehen die Geschworenen einen Kontakt zu den drei angeblichen Auftragsmördern Robert Franek, Radim Rakowski und Raúl Montero an, die Ponsoda am 19. Oktober 2007 laut Anklage erschossen haben sollen. Ebenso einstimmig verneinten die Geschworenen die Frage, ob erwiesen ist, dass Franek, Rakowski und Montero die tödlichen Schüsse abgefeuert haben.

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