Gorgui Lamine mit seiner Frau Gana Gadiaga und Töchterchen Ndeye Sow. Foto: Andrea Beckmann

„Ich möchte so gerne arbeiten“

Gandía – ab. Wie lebt der Mann, der sein Leben riskiert hat, als er am 6. Dezember den gehbehinderte...

Gandía – ab. Wie lebt der Mann, der sein Leben riskiert hat, als er am 6. Dezember den gehbehinderten Álex Caudeli vor den Flammen rettete (CBN 1878)? Welche Träume hat der 20-jährige Vater einer sieben Monate alten Tochter? Und wie geht es nun weiter? Mit diesen Fragen machte sich die CBN auf nach Gandía, um Gorgui Lamine zu besuchen. Ein paar Straßen von Gandías Bahnhof entfernt lebt die Familie in bescheidenen Verhältnissen in einem winzigen Zimmer. An den Wänden bunte Tücher, die an das afrikanische Zuhause erinnern sollen. Einziges Möbelstück eine Kommode, auf der sich Babynahrung, -öl und Windeln türmen. Auf dem Boden zwei Koffer und eine Reisetasche, in denen die Familie die Kleidung aufbewahrt. Als Schlafstätte dient eine Matratze. Acht Personen aus dem Senegal leben in der Wohnung, deren Zimmer einzeln vermietet werden. „Unseres ist ein Teil vom Wohnzimmer“, erklärt Lamine. „Hier wurde eine Wand eingezogen, um daraus zwei Zimmer zu machen.“ 150 Euro Miete kostet die bescheidene Bleibe, hinzu kommen die Kosten für Strom und Wasser.

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