Sigurd Tesche bei einem CBN-Gespräch im Jahr 2008. Foto: A. García

Immer die Natur vor der Linse

Benissa/Solingen – ms. Seit er 20 Jahre alt war, filmte er „alles, was herumfleuchte“: Tiger, Schimp...

Benissa/Solingen – ms. Seit er 20 Jahre alt war, filmte er „alles, was herumfleuchte“: Tiger, Schimpansen oder Pinguine auf dem Trockenen oder Haie und Thunfische in den Tiefen des Ozeans: Am 12. Januar ist der bekannte deutsche Naturfilmer und Wahl-Benissaner Sigurd Tesche im Alter von 79 Jahren gestorben. Fasziniert und inspiriert hatte ihn auch die Costa Blanca, wie sein guter Freund Horst Engels erzählt, der den Naturliebhaber seit 50 Jahren kannte und nur 100 Meter von Tesches Ferienhaus entfernt zwischen Benissa und Calp wohnt. Ein „sympathischer“, aber bisweilen „kein einfacher Mensch“ sei der ehrgeizige und energische Sigurd Tesche gewesen, erinnert sich Engels. Sicher verhalf Tesche sein Ehrgeiz zum Erfolg – er drehte für die ganz Großen: Discovery Channel, National Geographic, BBC, WDR, NDR und BR, auch im staatlichen spanischen Fernsehen waren seine spektakulären Tierdokumentation zu sehen. Tesche, der selbst erfahrener Taucher war und den die Arbeit von Regisseur und Tauchpionier Hans Hass maßgeblich beeinflusst hatte, kannte das Mittelmeer, die Tigerhaie in Südafrika und die 6.000-Meter-Gründe im Pazifik genauso wie die Wupper, an der er in Solingen lebte, wenn er nicht in seinem Ferienhaus in Benissa weilte oder gerade die Welt mit der Kamera bereiste.

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