Der Tourismussektor ist von einem Tag auf den anderen zum Stillstand gekommen. Foto: Ángel García

Kein Tourismus mehr

Madrid – sk. Jedes Jahr ein neuer Rekord. So war der spanische Tourismus sieben Jahre lang. Auf einm...

Madrid – sk. Jedes Jahr ein neuer Rekord. So war der spanische Tourismus sieben Jahre lang. Auf einmal gibt es gar keinen mehr. Der Notstand und die Empfehlung nicht zu reisen hat mit dem Tourismus von heute auf morgen Schluss gemacht. Keine Fallas, keine Semana Santa – was machen die Hotels, Fluglinien, Autovermietungen, Geschäfte, Bars, Restaurants? Der spanische Tourismusverband Exceltur beziffert die Verluste auf 15,8 Milliarden Euro im besten Fall, also falls der Tourismus noch vor dem Sommer seinen Betrieb wieder aufnehmen kann. Sollte der Sommer ins Wasser fallen, rechnet die Lobby mit Miesen von 56 Milliarden Euro, mehr als ein Drittel des Bruttoinlandprodukts (PIB), das dem Sektor zugerechnet wird. Die rund 1.250 befragten Betriebe schätzten die Einkommenseinbußen im Schnitt auf 46 Prozent ein – allerdings fand die Erhebung am Tag vor der Ausrufung des Notstands statt.

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