Jahrelange Demonstrationen blieben letztlich erfolglos. Auch das seltene Felsenröschen ist durch die Bebauung in Gefahr. Foto: Archiv

Keine Gnade für das Felsenröschen

Orihuela Costa – mar. Jetzt ist es offiziell. Weder die massiven Einwände von Umweltschützern und Bü...

Orihuela Costa – mar. Jetzt ist es offiziell. Weder die massiven Einwände von Umweltschützern und Bürgerinitiativen, noch die Intervention der Europäischen Union konnten verhindern, dass auch das letzte noch weitgehend unberührte Stück Küste in Orihuela Costa – und praktisch der gesamten südlichen Costa Blanca von Guardamar bis nach Cartagena – zugebaut werden wird. Die Landesregierung in Valencia hat der Errichtung von 1.500 Wohneinheiten an der Cala La Mosca entlang eines rund einen Kilometer langen Küstenabschnitts zwischen Punta Prima und Playa Flamenca stattgegeben. Bisher nur zu Fuß zugänglich Betroffen ist eine Fläche von 45 Hektar, die bis dato von einem weitläufigen, felsigen Küstenrelief geprägt und nur zu Fuß zugänglich war. Doch diese letzte freie Linie der insgesamt 15 Kilometer von Orihuelas Küste fällt nun auch dem Betonierungswahn zum Opfer. Südlich von Guardamar bleibt an der Costa Blanca dann lediglich noch der kleine Abschnitt der Cala Lo Ferrís unbebaut. Dieser gehört zum Verwaltungsgebiet von Torrevieja, der dortige grüne Bürgermeister untersagte die seit Jahren beantragte Bebauung mit Verweis auf die neuen Schutz-Paradigmen des Umweltplanes Pativel.

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