Kleine Ärztezentren schließen

Dénia – se. Als Erstes erwischte es das in Jáveas Hafenviertel, dann das in Benitachell und viele we...

Dénia – se. Als Erstes erwischte es das in Jáveas Hafenviertel, dann das in Benitachell und viele weitere folgten: Die Coronavirus-Krise ist auf dem Höhepunkt und öffentliche Ärztezentren werden geschlossen. Das klingt zunächst einmal wie ein Widerspruch. Doch der Betreiber des öffentlichen Gesundheitswesens im Kreis Marina Alta, Marina Salud, hat seine Gründe: Im Kreis gibt es acht große Gesundheitszentren, die Centros de Salud, die gewöhnlich von 8 bis 21 Uhr öffnen und eine Notaufnahme haben. Von ihnen hängen 34 kleinere Zentren ab, die Consultorios, die entweder nur von 8 bis 15 Uhr öffnen oder sogar nur einige Tage die Woche für einige Stunden. Sie stehen entweder in kleineren Ortschaften oder in entlegenen Vierteln von größeren Städten, um das Haupt-Gesundheitszentrum zu entlasten. Beispiele sind das Consultorio in Jáveas Hafenviertel oder die Casa del Mar in Calp. Und vom Centro de Salud in Benissa hängen unter anderem die Consultorios in den Dörfern Alcalalí, Jalón und Llíber ab.

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