Rebeca Mármol Carmona wuchs in Mannheim auf. Foto: A. García

Königin hat den Rhythmus im Blut

Calp – ms. Es ist jedes Jahr eine Überraschung, wen CCC-Präsidentin Gaby Schäfer als Oktoberfestköni...

Calp – ms. Es ist jedes Jahr eine Überraschung, wen CCC-Präsidentin Gaby Schäfer als Oktoberfestkönigin aus dem Hut zaubert – diesmal hat sie definitiv ins Schwarze getroffen: Rebeca Mármol Carmona scheint wie gemacht für das Amt. Die quirlige 52-Jährige ist zwar in Córdoba geboren, aber „made in Germany“, wie sie versichert. 34 Jahre lang lebte die Flamenco-Lehrerin in Mannheim – ihrem Deutsch ist das auch ein bisschen anzuhören –, bevor sie 2002 der Liebe wegen an die Costa Blanca kam. Seit 2004 engagiert sie sich in der dem CCC eng verbundenen Calper Casa de Andalucía, heute lebt sie in Beniarbeig. CBN: Eine Flamenco-Lehrerin, die Spanisch mit andalusischem und Deutsch mit kurpfälzischem Dialekt spricht. Wo gibt’s denn sowas? Mármol: Meine Eltern stammen aus Córdoba, mein Vater war einer der ersten spanischen Gastarbeiter in Deutschland. Er ging 1961 als Schlosser nach Friedrichsfeld bei Mannheim. Meine Mutter pendelte zwischen Córdoba und Mannheim hin und her. Bei einem Neujahrsbesuch in Deutschland wurde ich gezeugt, deshalb sage ich gerne, ich bin „made in Germany“, auch wenn ich später in Córdoba geboren wurde und deshalb einen spanischen Pass habe. Als ich zwei Jahre alt war, beschloss meine Mutter, dauerhaft zu meinem Vater zu ziehen. Ich wuchs deshalb in Mannheim auf.

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