In Sachen Krankentransport ist in Calp wieder alles offen. Foto: Ángel García

Krankentransport zurück auf Los

Calp – ms. Rechtliche Zweifel hatte es schon beim Entwurf der Vereinbarung gegeben, jetzt hat es das...

Calp – ms. Rechtliche Zweifel hatte es schon beim Entwurf der Vereinbarung gegeben, jetzt hat es das Calper Rathaus schriftlich: Das Abkommen über den Krankentransport zwischen Stadt und Rotem Kreuz ist ungültig. Das teilte das Juristische Beratungsgremium der valencianischen Landesregierung, der Consell Jurídic Consultiu (CJC), nun mit. Calp hatte sich erst im Dezember auf ein Abkommen mit Cruz Roja verständigt. Die Hilfsorganisation hatte mit der vorläufigen Einstellung des Krankentransports gedroht, weil das Rathaus ihr Transportrechnungen in Höhe von 130.000 Euro schuldete. Keine Kompetenz Hintergrund ist ein jahrealtes Problem: Wegen der Entfernung zum nächsten Krankenhaus – nach Dénia braucht der Rettungswagen 30 Minuten – hält das Rathaus die Krankenversorgung, für die das Gesundheitsministerium zuständig ist, nicht für ausreichend. Bislang behalf sich die Stadt mit der Unterstützung des Roten Kreuzes, das etwa Patienten von den Urbanisationen ins Gesundheitszentrum brachte. Der Knackpunkt: Eigentlich fällt der Krankentransport nicht in die Zuständigkeit des Rathauses, weshalb es im Dezember zu Zahlungsverzögerungen kam und die schließlich neu geschlossene Vereinbarung mit dem Roten Kreuz nicht gültig ist.

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