In diesem Bordell in Finestrat soll der Mord geplant worden sein. Foto: Ángel García

Kronzeuge unauffindbar

Polop – fin. Das Drama um den Bürgermeistermord in Polop nimmt auch knapp zwölf Jahre, nachdem Aleja...

Polop – fin. Das Drama um den Bürgermeistermord in Polop nimmt auch knapp zwölf Jahre, nachdem Alejandro Ponsoda im Oktober 2007 erschossen wurde, kein Ende. Vier Monate vor dem geplanten Prozessauftakt ist nun nach Medienberichten der Kronzeuge unauffindbar. So habe das Landgericht Alicante vergeblich versucht, dem Mann eine Vorladung zuzustellen. Auch zwei Angeklagte und ein weiterer Zeuge seien für das Gericht nicht erreichbar, berichtet die Tageszeitung „Información“. Bei dem Kronzeugen handelt es sich um einen ehemaligen Türsteher des Bordells, in dem der Mord an Ponsoda geplant worden sein soll. Die gesamte Anklage stützt sich auf diesen Zeugen, der behauptet, die Drahtzieher des Komplotts hätten zunächst ihn damit beauftragen wollen, Ponsoda zu töten. Als Verantwortliche zeigt der Zeuge auf Ponsodas späteren Nachfolger im Amt, Juan Cano, einen Unternehmer sowie die zwei Geschäftsführer des Bordells. Letztendlich sollen diese zwei tschechische und einen spanischen Auftragskiller angeheuert haben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare