Der Strand ist fast weg und die Meeresströmung hat Terrassen und Vorbauten ausgehöhlt. Foto: A. García|

Ist die Küste noch zu retten?

Dénia – ab. Seit vielen Jahren schon müssen die Anwohner von Dénias Les Deveses-Strand mit ansehen, ...

Dénia – ab. Seit vielen Jahren schon müssen die Anwohner von Dénias Les Deveses-Strand mit ansehen, wie ihre playa immer weniger wird. Das Sturmtief Gloria, das im Januar über die Costa Blanca fegte, hat dem Küstenabschnitt den Rest gegeben. Nachdem sich das Meer wieder zurückgezogen hat, werden die Ausmaße der jüngsten Unwetter noch deutlicher. Nun kann man zum Beispiel sehen, wie die aufgepeitschte See mit brachialer Gewalt Einfriedungen und Terrassen von Häusern ausgehöhlt und riesige Wunden aufgerissen hat. „Es ist ein Wunder, dass keine Gebäude eingestürzt sind“, meint ein Anwohner. „Die Wellen drangen an manchen Stellen bis unter unsere Häuser.“ Was nun? Wie lässt sich Les Deveses vor weiteren Umweltdesastern schützen? Das Umweltministerium und die Stadt Dénia haben den Wohnungsbesitzern zwar zugesagt, Genehmigungen für die Reparaturarbeiten an den Immobilien zügig zu erteilen, und die sonst so strenge Küstenbehörde, die keinerlei Eingriffe an den Stränden ohne ihre Zustimmung gestattet, erlaubt den Anliegern auf deren Wunsch, in eigener Initiative Wellenbrecher in Form von Schutzwallen parallel zur Küste zu bauen.

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