Kunden kaufen an einem Brotstand ein
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Den Marktbesuch ohne Mundschutz wird es so erst einmal nicht mehr geben.

Mercadillos

Lockerung der Corona-Bestimmungen: Märkte im Land Valencia dürfen wieder öffnen

  • vonMelanie Strauß
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Es geht langsam aufwärts: Ab 30. April, sollen in der Region Valencia auch Wochenmärkte wieder öffnen dürfen - wenn die Händler einige Sicherheitsvorkehrungen einhalten.

  • Mercadillos sollen ab 30. April wieder öffnen dürfen.
  • Standbetreiber müssen strenge Sicherheitsauflagen einhalten.
  • Zubereitete Speisen dürfen nicht verkauft werden.

Valencia - Ab kommenden Donnerstag, 30. April, will die valencianische Landeregierung die Öffnung von Märkten, den sogenannten Mercadillos, wieder erlauben. Das geht aus dem Landesanzeiger DOGV vom Samstag, 25. April, hervor. Die Erlaubnis gilt allerdings ausschließlich für Märkte, die Lebensmittel oder sogenannte Produkte des täglichen Bedarfs anbieten. Außerdem müssen weiterhin strenge Abstandsregeln eingehalten werden.

Wochenmärkte bieten Produkte des täglichen Bedarfs an

Nach Einschätzung der valencianischen Gesundheitsministerin Ana Barceló (PSOE) lege das Dekret zum Notstand fest, dass „geschäftliche Einrichtungen, die Lebensmittel, Getränke und Produkte des täglichen Bedarfs anbieten, geöffnet bleiben müssen. Auch die nicht sesshaften oder Wochenmärkte erfüllen diese Kriterien", so nun die Meinung des Ministeriums. Auch die Compromís-Landtagsabgeordnete Mireia Mollà aus Elche bekräftigte dahingehend ihre Meinung.

Strenge Abstandsregeln müssen eingehalten werden

Märkte, die ab 30. April öffnen wollen, müssen garantieren, dass die Fläche klar abgegrenzt ist, etwa mit einem Zaun, um die Zahl der Personen kontrollieren zu können, die das Gelände betreten. Für Wochenmärkte, bei denen das nicht möglich ist, sei etwa der Umzug auf ein Sportgelände denkbar, heißt es.

Strenge Sicherheitsauflagen gelten auch in Markthallen.

Zwischen den Standreihen müssen sechs Meter, zwischen nebeneinander stehenden Ständen mindestens zweieinhalb Meter Sicherheitsabstand eingehalten werden. Verkäufer müssen hinter ihrer Ware ebenfalls mindestens zwei Meter Abstand zueinander halten, genau wie zu ihren Kunden. Diese müssen sich vor dem Betreten an einem Spender die Hände mit Desinfektionsmittel reinigen, heißt es im Landesanzeiger. Die Produkte dürfen nur von Verkäufern, die Schutzmasken und Handschuhe tragen müssen, angefasst werden.

Kein Verkauf von fertigen Speisen

Erlaubt ist ausschließlich der Verkauf von Produkten des täglichen Bedarfs, fertig zubereitete Speisen, wie sie etwa an Food Trucks verkauft werden, gehören nicht dazu.

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