Das Tragen von Atemschutzmasken scheint durchaus sinnvoll zu sein, immer dann wenn man die anderen Vorsichtsmaßnahmen beachtet. Dazu zählen etwa Mindestabstand zu Mitmenschen etwa in Supermärkten einzuhalten. Foto: dpa

Masken machen Sinn

Madrid - sk/dpa. Spanien diskutiert derzeit noch über den Sinn und Unsinn der knapp bemessenen Atems...

Madrid - sk/dpa. Spanien diskutiert derzeit noch über den Sinn und Unsinn der knapp bemessenen Atemschutzmasken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat dagegen seinen skeptische Vorbehalte bezüglich des Schutzes revidiert. Wenn Menschen - auch ohne Symptome - vorsorglich eine Maske tragen, könnte das das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere mindern, hieß es von der Bundesbehörde. Wissenschaftlich belegt sei das aber nicht. Demnach kann das  Tragen von Atemschutzmasken nicht schaden, immer dann, wenn man deswegen nicht andere Vorsichtsmaßnahmen schleifen lässt. Dazu zählen etwa den Mindestabstand zu Mitmenschen in Supermärkten einzuhalten, sich möglichst nicht im Gesicht zu berühren und vor allem sich regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen. Zuvor hatte das RKI den Mundschutz nur Menschen mit akuten Atemwegserkrankungen empfohlen. Nicht jeder, der mit Sars-CoV-2 infiziert ist, bemerke das auch, hieß es. Manche Infizierte erkrankten gar nicht, könnten den Erreger aber trotzdem weitergeben. Regeln zum Husten und Niesen, zur Händehygiene und zum Mindestabstand sollten auch mit Masken eingehalten werden. Außerdem gebe es keine hinreichenden Belege dafür, dass ein Mund-Nasen-Schutz oder eine selbstgenähte Maske einen selbst vor einer Ansteckung schützt.

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