Im Labor des Forschungszentrums in Dénia haben Mitarbeiter der Uni Alicante eine Technik entwickelt, mit der sich der penetrante Geruch beheben lässt, der an Stränden durch das Verfaulen von Ablagerungen entsteht. Fotos: Ángel García

Meeresforschung am Montgó

Was sind die Folgen, wenn Pestizide aus der Landwirtschaft in die Ozeane gelangen? Wie kann man Qual...

Was sind die Folgen, wenn Pestizide aus der Landwirtschaft in die Ozeane gelangen? Wie kann man Quallenplagen vorbeugen? Und wie lässt sich der zuweilen bestialische Gestank an Stränden beseitigen? Diesen und anderen Fragen gehen die Mitarbeiter der Universität Alicante in Dénias Estación Científica Montgó nach, für die das Umweltministerium die Casa del Iryda im Naturpark Montgó zur Verfügung stellt. Leiter des Forschungszentrums ist der promovierte Biologe César Bordehore. Der Spanier kann Forschungserfolge nachweisen. So ist es ihm und seinem Team gelungen, eine Technik auszutüfteln, mit der sich der penetrante Geruch an Stränden wie etwa dem Marineta Cassiana in Dénia beheben lässt. „Der entsteht durch das Verfaulen von Ablagerungen, die zur Schlammbildung führen“, erklärt Bordehore. Behoben werden könne die Geruchsbildung, indem man mit Sauerstoff angereichertes Meerwasser in die Ablagerungen injiziere. „Ein System, das sich ohne viel Aufwand und mit geringen Kosten anwenden lässt.“

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