Pro Monte Pego sprach in Brüssel vor. Foto: privat

Monte Pego spricht in Brüssel

Pego – at. Es war ein großer Tag für den Anwohnerverein Pro Monte Pego. Am Montag trugen Vertreter d...

Pego – at. Es war ein großer Tag für den Anwohnerverein Pro Monte Pego. Am Montag trugen Vertreter des Vereins bei einem Termin im Europäischen Parlament die Situation der überlaufenden Kläranlage in Monte Pego vor. Aus der Anlage fließt mindestens seit 2010 ungeklärtes Dreckwasser in den Naturpark Marjal, der zum europäischen Netz Natura 2000 gehört. Sie waren eingeladen worden, nachdem ihre vorherige Petition zu dem Thema vom Petitionsausschuss angenommen worden war. Nach Anhörung der Petition und nach zunächst unklaren Reaktionen des Petitionsausschusses beschloss das Parlament am Ende, die Nachforschungen zu dem Thema auszuweiten und entsprechende Schreiben an die zuständigen Verwaltungen zu schicken. Als Grundlage ihrer Petition hatten die Anwohner selbst  Analysen in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: Das anfangs nur punktuelle Auslaufen aus der Kläranlage ist mittlerweile zu einem konstanten Problem der Umweltverschmutzung geworden, das bis in den Marjal reicht. Von Rathaus, Landesregierung und dem Wasserkonsortium des Júcar haben die Anwohner bisher keine Lösungsvorschläge erhalten. Jetzt hoffen sie auf Druck aus Brüssel.

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