Die Payasos ziehen immer paarweise durch die Hospitals. Hier besuchen sie ein Kind im Krankenhaus in Alicante. Fotos: Nerea Coll/Ángel García

Nasen zum Anstecken

Alicante - sw. Maske aufsetzen. Das ist ein Muss im Krankenhaus, ob im OP-Saal oder auf der Intensiv...

Alicante - sw. Maske aufsetzen. Das ist ein Muss im Krankenhaus, ob im OP-Saal oder auf der Intensivstation. Aber auch beim Pflegen eines Schwerkranken oder beim Verkünden einer unschönen Diagnose scheint eine – unsichtbare – Maske unverzichtbar zu sein. Und dann sind da noch die Masken von Dotor Max Recetax, Paquita Tiritas, Doc Tornillo und wie sie alle heißen, die Krankenhausclowns von Payasospital. Hinter den roten Nasen der Valencianer steckt bei weitem nicht nur Klamauk. Sonst wäre die NGO nicht seit nunmehr 20 Jahren ein anerkannter Helfer beim Heilen und Begleiten von Menschen – in Alicante und in der ganzen valencianischen Region. Zu ihrem Jubiläum legen die Payasos ein festliches Programm hin. Vor allem die kleinen Patienten, die den Advent oder Weihnachten im Hospital verbringen müssen, freut’s. „Doppelt und dreifach mehr Clowns als sonst sind nun im Einsatz“, verrät Dotor Max Recetax, der ohne rote Nase Sergio Claramunt heißt und als artistischer Direktor der Organisation fungiert. Ohne ihn wäre Payasospital nicht entstanden. Als Schauspielschüler studierte er in Paris – und frönte dem Savoir-vivre. „Das Krankenhaus lockte mich nie besonders an“, erzählt der Valencianer.

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