Aus natürlichen Zutaten mischen Jaime Franch und Iria Sánchez in ihrem kleinen Labor Shampoo, Lotionen und Co. Foto: Ángel García

Natur aus der Tube

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at. Auf dem Tisch vor Iria Sánchez stehen verschiedene Döschen. Sie öffnet eins nach dem anderen und es duftet intensiv nach natürlichen Aromen und Zutaten, aus denen sie später ihre eigenen Mischungen herstellen wird. Das Ergebnis: Gesichtscremes, feste Shampoos, Körperlotionen und Deos, pulverförmige Zahnpasta und mehr. „An den Duft müssen sich viele erst gewöhnen“, sagt Iria Sánchez. „Naturkosmetik riecht eben nicht nach Chemie, sondern nach Natur.“ Chemie lassen Iria Sánchez und ihr Mann Jaime Franch schon lange nicht mehr an ihren Körper. „Das ist eine Lebensphilosophie“, sagt sie. Und es ist ihr Beruf. Mit ihrem Zwei-Personen-Unternehmen Île Naturelle für Naturkosmetik in Jalón, in dem Iria Sánchez im Labor für die Produktion zuständig ist, wollen sie diese Lebenseinstellung auch anderen Menschen zuteil werden lassen. Gels verschmutzen Wasser Auch Diana Sendra will keine Chemie mehr für ihren Körper. Auch für sie wurden daraus eine Lebenseinstellung und ein Beruf. Auf Naturkosmetik war sie bei einem mehrjährigen Aufenthalt in Deutschland aufmerksam geworden, von wo aus sie sich die Produkte im Koffer mit nach Spanien brachte. Mittlerweile muss sie das nicht mehr. Seit einem guten Jahr führt sie den Naturkosmetik-Laden La Potingues in ihrem Heimatort Pego im Norden der Provinz Alicante.

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